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Arbeits-Sicherheit: Die wichtigsten Abkürzungen

Leichte Sprache

Bei der Arbeit redet man oft mit Abkürzungen.
Das macht die Arbeit oft schneller.
Aber dafür muss man die Abkürzungen kennen.
Auch die VBG nutzt viele Abkürzungen
beim Thema Arbeits-Sicherheit.
Dieses Thema ist wichtig.
Darum stehen hier die wichtigsten Abkürzungen
und Erklärungen leicht erklärt.

AMS: Arbeitsschutz mit System

Für die Arbeit in einer Firma gibt es Regeln und Gesetze

Die Arbeit in einer Firma soll sicher sein.
Dafür gibt es viele Gesetze und Regeln.
Vielleicht weiß nicht jeder:
Welche Regeln gelten für mich und meine Firma?
Darum muss jede Firma 
die Arbeits-Sicherheit gut planen.
Die Planung und Aufgaben für Arbeits-Sicherheit
nennt man auch: Arbeitsschutz-Management.

AMS heißt Arbeitsschutz mit System

Ein Arbeitsschutz-Management heißt: AMS.
Das ist kurz für: Arbeitsschutz mit System.
So fangen Sie ein AMS an:

  • Planen Sie Ihre Aufgaben für Arbeits-Sicherheit.
  • Machen Sie die Aufgaben.
  • Schreiben Sie auf,
    wie gut Sie die Aufgaben schaffen.

Danach müssen Sie prüfen:

  • Wie gut helfen die Aufgaben?
  • Was müssen wir noch besser machen?
    So wird Arbeits-Sicherheit bei Ihnen immer besser.
Mehr Infos zu AMS

AMS ist für alle Firmen gut.
Aber jede Firma kann das AMS so machen,
wie es zur Firma passt.
Mehr Infos zum AMS finden Sie hier.

BEM: Betriebliches Eingliederungsmanagement

Mitarbeiter sollen ihre Arbeit nicht verlieren, wenn sie lange krank sind

Firma und Mitarbeiter müssen sich vertrauen.
Das ist gut und wichtig für alle.
Aber ab und zu ist Vertrauen schwierig.
Zum Beispiel wenn ein Mitarbeiter lange krank ist.
Die Firma weiß nicht:
Kann der Mitarbeiter wieder bei uns arbeiten?
Der Mitarbeiter weiß nicht:
Kann ich meine Arbeit behalten.
Mitarbeiter sollen ihre Arbeit nicht verlieren,
wenn sie lange krank sind.

Ein Mitarbeiter ist krank

Ein Beispiel:
Ein Mitarbeiter ist in einem Jahr
mehr als 6 Wochen krank.
In dieser Zeit kann er nicht in der Firma arbeiten.
Aber er soll seinen Arbeitsplatz nicht verlieren.
Und er soll nach der Krankheit
wieder gut in der Firma arbeiten können.
Die Firma soll dem Mitarbeiter dabei helfen.
Dafür gibt es das BEM.
Das ist kurz für: 
Betriebliches Eingliederungs-Management.

Nach einer Krankheit brauchen manche Mitarbeiter Hilfsmittel am Arbeitsplatz

Seit dem Jahr 2004 muss jede Firma
kranken Mitarbeitern das BEM anbieten.
Das steht im Gesetz.
Mit dem BEM kann die Firma prüfen:

  • Braucht der Mitarbeiter nach der Krankheit
    Hilfsmittel am Arbeitsplatz?
  • Muss der Arbeitsplatz anders sein?
  • Kann der Mitarbeiter nach der Krankheit
    seine alte Arbeit weitermachen?

Mehr Infos zum BEM finden Sie hier.
Die Infos sind in Leichter Sprache.

FRW: Freiwillige Unternehmerversicherung

Selbstständige arbeiten nicht als Mitarbeiter in einer Firma

Mitarbeiter müssen bei der Arbeit versichert sein.
Die Firma kümmert sich darum.
Aber nicht jeder ist Mitarbeiter in einer Firma.
Zum Beispiel Personen, 

  • die selbst eine Firma haben.
  • die nur für sich selbst arbeiten.

Diese Personen nennt man: Selbstständige.

Auch Selbstständige brauchen eine Versicherung

Selbstständige müssen sich selbst
um ihre Versicherungen kümmern.
Sie brauchen eine private Unfall-Versicherung.
Aber viele private Unfall-Versicherungen
versichern keine Unfälle bei der Arbeit.
Darum gibt es auch von der VBG
eine Unfall-Versicherung: Die FRW.
Das ist kurz für:
Freiwillige Unternehmerversicherung.

Für wen ist die FRW?

Die FRW ist für

  • Selbstständige
  • Chefs von Firmen
  • Leiter von Abteilungen
  • Ehe-Partner oder Partner, 
    die mitarbeiten und nicht versichert sind.
Die Versicherung kostet jeden Monat Geld

Die FRW kostet jeden Monat Geld.
Das ist der Versicherungs-Beitrag.
Wenn man mehr Versicherungs-Beitrag bezahlt,
dann bekommt man bei einem Unfall mehr Geld.
Der Versicherungs-Beitrag ist auch höher,
wenn man eine gefährliche Arbeit hat.

Mehr Infos zur FRW finden Sie hier.
Die Infos sind in Leichter Sprache.

GEDOKU

Die Firma macht eine Gefährdungs-Beurteilung

Mitarbeiter sollen immer gesund und 
sicher arbeiten können.
Dafür muss die Firma wissen:
Welche Gefahren gibt es in der Firma?
Was kann man gegen die Gefahren tun?
Die Firma muss das alles aufschreiben.
Das ist wichtig für die Versicherung.
Das nennt man: Gefährdungs-Beurteilung.

Mit der Gefährdungs-Beurteilung kann die Firma
schon früh etwas gegen Gefahren tun.
Es gibt eine Hilfe für die Gefährdungs-Beurteilung.
Das ist ein Computer-Programm von der VBG.
Das Programm heißt: GEDOKU.
Sie können mit GEDOKU

  • die Gefährdungs-Beurteilung planen.
  • wichtige Infos aufschreiben.

Mehr Infos zu GEDOKU finden Sie hier.
Die Infos sind in Leichter Sprache.

GMS: Gesundheit mit System

Manche Firmen haben ein Gesundheits-Management

Mitarbeiter sollen gesund bleiben.
Dafür kann die Firma etwas tun.
Die Firma kann verschiedene Angebote machen.
Zum Beispiel:

  • Obst und Gemüse am Arbeitsplatz
  • Sport-Angebote
  • Kurse über Gesundheit

Das nennt man auch: Gesundheits-Management.

Die VBG macht Beratung zum Gesundheits-Management

Die VBG macht Beratung für Firmen 
zum Gesundheits-Management.
Die Beratung von der VBG heißt: GMS.
Das ist kurz für: Gesundheit mit System.

Mehr Infos zum GMS finden Sie hier.
Die Infos sind nicht in Leichter Sprache.

KPZ: Kompetenzzentrum

Kleine Firmen können nicht alle Aufgaben der Arbeits-Sicherheit schaffen

Für Arbeits-Sicherheit braucht eine Firma 
viele Fachleute.
Zum Beispiel

  • einen Betriebs-Arzt.
  • Sicherheits-Fachkräfte.

Aber kleine Firmen haben dafür 
oft nicht genug Mitarbeiter.
Kleine Firmen haben nur einen bis 10 Mitarbeiter.
Sie können nicht alle Aufgaben alleine schaffen.

Die Internet-Seite heißt KPZ-Portal

Darum hat die VBG ein Beratungs-Angebot 
für kleine Firmen: Das KPZ.
Das ist kurz für: Kompetenzzentrum.
Die Beratung kostet kein Geld.
Kleine Firmen können sich im Internet anmelden.
Die Internet-Seite heißt: KPZ-Portal.
Dann bekommen die kleinen Firmen Beratung
von Fachleuten für Arbeits-Sicherheit.

Die VBG hat einen Flyer über das KPZ.
Sie finden den Flyer hier.
Der Flyer ist nicht in Leichter Sprache.

Mehr Infos zum KPZ finden Sie hier.
Die Infos sind in Leichter Sprache.

SiB: Sicherheits-Beauftragte

Fachleute für Arbeits-Sicherheit geben Tipps

SiB sind Sicherheits-Beauftragte.
Das sind Fachleute für Arbeits-Sicherheit.
Sie zeigen in der Firma, wo es Gefahren gibt.
Sie geben Tipps für gute Arbeitsplätze.
Die Arbeit als SiB ist eine freiwillige Aufgabe.
SiB kümmern sich in ihrer Arbeits-Zeit
um die Aufgaben zur Arbeits-Sicherheit.
Aber sie machen diese Aufgaben
extra zu ihrer richtigen Arbeit.
Das heißt für SiB auch:
Sie haben keine Schuld,
wenn es in der Firma Gefahren gibt.

Eine Weiterbildung zum Sicherheits-Beauftragten

Eine Firma muss einen SiB haben,
wenn sie mehr als 20 Mitarbeiter hat.
Jeder Mitarbeiter kann ein SiB werden.
Dafür kann man eine Weiterbildung machen.
Das sind 2 Kurse.
Jeder Kurs dauert 2,5 Tage.

Mehr Infos zu den Kursen für SiB finden Sie hier.
Die Infos sind in Leichter Sprache.

Sifa: Sicherheits-Fachkraft

Ein Mitarbeiter für Arbeits-Sicherheit

In jeder Firma gibt es Mitarbeiter,
die sich nur um Arbeits-Sicherheit kümmern.
Das ist ihre Arbeit.
So ein Mitarbeiter heißt: Sifa.
Das ist kurz für: Sicherheits-Fachkraft.
Sifas prüfen:

  • Wie sicher ist die Arbeit in der Firma?
  • Was kann man besser machen?

Sifas bekommen bei ihrer Arbeit Hilfe

  • von Sicherheits-Beauftragten.
    Der kurze Name ist: SiB.
  • von Brandschutz-Helfern.

Sie arbeiten alle zusammen.
Meistens machen sie dafür eine Gruppe.
So eine Gruppe nennt man zum Beispiel:
Ausschuss für Arbeitssicherheit.
So können sie sich gut um Gefahren kümmern,
die es in der Firma vielleicht gibt.

Nicht jeder kann eine Ausbildung als Sicherheits-Fachkraft machen

Nicht jeder kann Sifa werden.
Man muss eine bestimmte Ausbildung haben.
Zum Beispiel:
ein Studium als Ingenieur.
eine Ausbildung als Techniker.
einen Meister als Techniker.
Nur dann kann man 
eine Ausbildung als Sifa machen.

Mehr Infos zur Sifa finden Sie hier.
Die Infos sind in Leichter Sprache.

VBG_NEXT: Gemeinsam Prävention entwickeln

Mitarbeiter sollen Gefahren auch kennen

Arbeits-Sicherheit in der Firma ist wichtig.
Aber es ist nicht nur die Aufgabe von Chefs,
von der Sifa oder von dem SiB.
Auch Mitarbeiter können etwas 
für mehr Arbeits-Sicherheit tun.
Sie können Vorschläge machen,
wie man Gefahren verhindern kann.

Eine Firma mit einer guten Idee kann sich bei VBG_NEXT bewerben

Auch andere Firmen haben viele gute Ideen.
Die VBG will, dass gute Ideen allen Firmen helfen.
Darum gibt es ein Angebot von der VBG.
Das Angebot heißt: VBG_NEXT.
Vielleicht hat eine Firma eine gute Idee.
Zum Beispiel:

  • Die Firma tut etwas 
    gegen Gefahren bei der Arbeit.
  • Die Firma tut etwas für Mitarbeiter,
    damit sie gut mitarbeiten können.

Die Firma kann sich bei VBG_NEXT
mit dieser Idee bewerben.

Firmen können verschiedene Preise gewinnen

Es gibt verschiedene Bereiche für die Ideen.
Für jeden Bereich gibt es einen Preis von der VBG.
Zum Beispiel den Präventionspreis
oder den Teilhabepreis.
Für einige Bereiche können Firmen
bis zu 15 Tausend Euro als Preis gewinnen.

Mehr Infos zu den Bereichen und 
zur Bewerbung finden Sie hier.
Die Infos sind in Leichter Sprache.

ZeBRA: Zeitarbeits-Fragebogen zu psychischer Belastung und Ressourcen im Arbeitnehmerüberlassungsprozess

Zeitarbeits-Firmen verleihen ihre Mitarbeiter an fremde Firmen

Zeitarbeits-Firmen sind besondere Firmen.
Sie verleihen ihre Mitarbeiter an fremde Firmen,
die kurze Zeit Mitarbeiter brauchen.
Mitarbeiter von Zeitarbeits-Firmen haben oft

  • andere Kollegen.
  • andere Arbeitsplätze.
  • andere Aufgaben.
Mitarbeiter von Zeitarbeits-Firmen haben oft Stress

Das sind viele Änderungen.
Das kann Stress für die Mitarbeiter sein.
Viele Mitarbeiter wissen auch nicht:
Gibt es immer eine Firma, die mich braucht?
Sie arbeiten nicht für immer in der Firma.
Also verdienen sie auch nicht immer Geld.

Mitarbeiter von Zeitarbeits-Firmen
haben oft Unsicherheit und Stress.
Das ist schlecht für ihre Seele
und für ihre Gesundheit.

Die VBG hat den Fragebogen ZeBRA für Mitarbeiter von Zeitarbeits-Firmen

Die VBG will besonders auf 
Mitarbeiter von Zeitarbeits-Firmen achten.
Darum hat die VBG einen Fragebogen gemacht.
Der Fragebogen heißt: ZeBRA.

Mitarbeiter von Zeitarbeits-Firmen können
den Fragebogen ausfüllen.
So erfahren die Zeitarbeits-Firmen,
wie es ihren Mitarbeitern geht.

Der Fragebogen im Internet

Mehr Infos für Zeitarbeits-Firmen
und den Fragebogen finden Sie hier.
Sie können die Infos und den Fragebogen
auf Ihrem Computer speichern.
Die Infos und der Fragebogen sind 
nicht in Leichter Sprache.

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