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Foto: Joanna Gniady

Was macht eigentlich …… ein Brandschutzhelfer?

Täglich sorgen Menschen dafür, dass wir sicher und gesund arbeiten können und im Ernstfall gut versorgt sind. In dieser Reihe stellen wir ihre Aufgaben und Berufe vor.

Tätigkeit

Bietet Unterstützung für betriebliche Brandschutz­expertinnen und -experten im Unternehmen.

Aufgaben

Ob der Wasserkocher in der Büroküche, das Verpackungs­material im Betrieb oder ein unachtsamer Umgang mit Kerzen – die Gefahren­quellen für Brände sind zahlreich. Brand­schutz­helferinnen und -helfer löschen im Notfall Entstehungs­brände, achten auf zusätzliche Brand­gefahren und sensibilisieren das Team für das Thema Brand­schutz. Alle Beschäftigten müssen mindestens einmal jährlich über die in ihrem Arbeits­bereich vorhandenen Brand­gefahren und Brand­schutz­einrichtungen (Feuer­lösch­einrichtungen, Wand­hydranten, Alarmierungs­einrichtungen etc.) sowie das Verhalten im Gefahren­fall (Gebäude­räumung, Flucht- und Rettungs­wege, Sammelplatz) unterwiesen werden. Brandschutz­helferinnen und -helfer sind kollegiale Ansprech­personen in Brandschutz­fragen und geben eventuelle Mängel an die Brand­schutz­expertinnen und -experten des Unternehmens weiter.

Einsatzort

Unternehmen sind unabhängig von der Größe verpflichtet, Brand­schutz­helferinnen und -helfer zu bestellen. Es hat sich bewährt, mindestens fünf Prozent der Beschäftigten als Brand­schutz­helferinnen und -helfer auszubilden. Ihre Anzahl muss je nach Schicht­betrieb, Urlaub oder Krankheits­vertretung angepasst sein.

Ausbildung

In vier Lehreinheiten à 45 Minuten in Form einer fachkundigen Unterweisung geht es um vorbeugenden Brand­schutz, die betriebliche Brand­schutz­organisation, Feuer­lösch­einrichtungen und das Verhalten im Brandfall. Die Unterweisung wird ergänzt durch eine praktische Feuer­lösch­übung. Diese Ausbildung ist alle drei bis fünf Jahre zu wiederholen.

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