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Foto: VBG/Carolin Eitel

Klimaschutz im BüroWie man im Büroalltag das Klima schützt

Bei insgesamt rund 17 Millionen Büroarbeitsplätzen in Deutschland gilt der Bürobetrieb als ein wichtiger Hebel für Klimaneutralität. Fünf Tipps für mehr Klimaschutz im Büro.

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Einrichtung und Büro­material bedenken

Bereits die Beschaffung und Herstellung von Möbeln ist mit Klima­emissionen verbunden. Hier sollte auf eine umwelt­schonende Herstellung geachtet oder besten­falls Gebrauchtes weiter- und wieder­verwendet werden. Holz bindet dauer­haft CO2 und eignet sich deshalb als klima­freundliches Material. Eine gute Orientierung ist hier das Siegel „Blauer Engel“.

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Wenn drucken, dann auf Recycling­­papier

Wer nicht auf ausgedruckte Dokumente verzichten kann, sollte auf Recycling­papier umsteigen. Recycling­papier spart mindestens 60 Prozent Energie und Wasser im Vergleich zu Frisch­faser­papier. Außerdem werden dabei zwischen 15 und 50 Prozent weniger CO2-Emissionen verursacht.

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Reisen und klima­­freundliche Digitalisierung

Videokonferenzen können so manche Dienstreise über­flüssig machen. Wenn sie nötig sind, schont eine Tour mit dem Zug statt dem Auto oder Flugzeug das Klima. Alternative Technologie­anbieter gehen sogar weiter und pflanzen als Ausgleich für die durch Video­streaming oder Suchm­aschinenan­fragen entstandenen CO2-Emissionen Bäume.

Klimaschutz im Büroalltag

Hier finden Sie unser Poster zum klimafreundlichen Büroalltag als praktischen Download.

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Energieverbrauch drosseln

Strom sollte nur aus regenerativen und zertifizierten Quellen bezogen werden. Weisen Sie Ihre Beschäftigten auf eine verantwortungs­volle Energie­nutzung hin. Geräte sollten nur dann verwendet werden, wenn sie wirklich benötigt werden. Energie­spar­modi verbrauchen zwar weniger, aber immer noch Energie. Genauso wichtig: Jedes Grad, das weniger geheizt wird, führt dem Umwelt­bundes­amt zufolge zu 6 Prozent Heiz­kosten­minderung.

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Mobiles Arbeiten

Die größten Einsparungen können durch Vermeidung von Emissionen gelingen. Wird die Büro­arbeit von Zuhause erledigt, werden nicht nur Anfahrts­wege und Heizkosten im Büro vermieden, sondern es kann länger­fristig mit weniger zusätzlichem Büro­raum gearbeitet werden. Sorgen Sie darüber hinaus für alternative Anfahrts­möglichkeiten ins Büro und klima­freundliche Dienst­reisen, etwa mit der Förderung des ÖPNV-Tickets und Nutzung von Zug­verbindungen.

Weniger Print, dafür mehr digitale Kommunikation: Auch die VBG hat durch ein Umwelt­management­system ihre Umwelt­leistung verbessert. Weshalb es sich für Unternehmen lohnt, nachhaltig zu wirtschaften, erfahren Sie im Certo-Interview mit Prof. Dr. Gege.

Aktuell informiert

Maßnahmen für den Umweltschutz bei der VBG

Die VBG formuliert jährlich Ziele für einen klima­neutralen Betrieb aller Standorte. Was wir aktuell umgesetzt und was wir uns für dieses Jahr vorgenommen haben.

Die VBG hat 2021 erfolgreich die Einführung eines Umwelt­management­systems (UMS) abgeschlossen. Die akkreditierte Zertifizierungs­gesellschaft TÜV SÜD Management Service hat der VBG die Umsetzung der inter­nationalen Norm DIN EN ISO 14001 bescheinigt. Die Norm legt Anforderungen an ein UMS fest, mit dem eine Organisation ihre Umwelt­leistung verbessern, rechtliche und sonstige Verpflichtungen erfüllen und Umwelt­ziele erreichen kann.

Schon 2017 beim Neubau der Hauptverwaltung in Hamburg-Barmbek hat die VBG dafür Sorge getragen, dass das Bauprojekt nach DGNB-Standards durch­geführt wurde. Das 2009 ein­geführte Zertifizierungs­system gilt als Benchmark für nach­haltiges Bauen. Auch der Neubau eines gemeinsamen Präventions­zentrums der VBG und BGW in der Hamburger Hafencity entsteht aktuell nach diesen Standards. 

In den Gebäuden der VBG wird inzwischen ausschließlich LED-Beleuchtung eingesetzt und energieeffizient mit Bewegungs­meldern gesteuert. Die Büro­aus­stattung wird im öffentlichen Wettbewerb angeschafft, es gelten Quality-Office-Standards, die Produkt­merkmale auch in den Bereichen Lang­lebigkeit und Nach­haltigkeit garantieren. 

Das Heizen der Gebäude, der Papier­verbrauch und auch die Vorschriften für Dienst­reisen unter­liegen jetzt strengeren Nach­haltig­keits­vorgaben. So ist vor jeder Dienst­reise zu prüfen, ob nicht auch ein Online­format (Videocall) ausreichend ist. Bei Strecken unter 400 Kilometer Entfernung können Flüge nur in Ausnahme­fällen beantragt werden. Der Standort Berlin und die Haupt­verwaltung in Hamburg nutzen bereits heute E-Autos für die Innen­stadt­strecken. Am Standort München werden elektrisch angetriebene sowie Hybrid­fahr­zeuge auf ihre Flotten­tauglichkeit auf längeren Distanzen geprüft. 

Auch in der internen Kommunikation weist die VBG intensiv auf klima­schonende Maßnahmen hin. Artikeln zu Energie­effizienz und Abfall­vermeidung im Büro werden weitere folgen. Bauliche Maßnahmen für die einzelnen Standorte werden abhängig von den örtlichen Gegebenheiten definiert. Und zu guter Letzt trägt auch die Reduzierung des gedruckten Certo-Magazins auf nur noch zwei Ausgaben pro Jahr zu den klima­schonenden Maßnahmen bei.

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