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Was ist das Betriebliche Eingliederungs-Management?

Wenn Mitarbeiter lange nicht arbeiten konnten,

sollen sie wieder gut mit der Arbeit anfangen können.

Dafür gibt es in Firmen das BEM.

Aber was ist das?

Veröffentlicht am

Wenn Mitarbeiter lange krank waren,
können sie nicht sofort wie früher arbeiten.
Sie brauchen Hilfe von der Firma
und passende Angebote.
Die Firma muss sich darum kümmern
und einen Plan machen.
Das ist das BEM.
BEM ist kurz für:
Betriebliches Eingliederungs-Management.
Das ist seit dem Jahr 2004 Pflicht für die Firmen.
Aber viele Menschen wissen garnicht,
was das BEM genau ist.
Sie haben oft falsche Infos.
Certo sagt hier, was stimmt und was nicht stimmt.

Falsche Info 1:
Das BEM ist nur für große Firmen wichtig

Das stimmt nicht.
Das BEM ist für alle Firmen wichtig.
Jede Firma muss sich darum kümmern,
egal wie groß oder welcher Bereich.
Kann ein Mitarbeiter in 12 Monaten
länger als 6 Wochen nicht arbeiten?
Dann muss die Firma ein BEM anbieten.

Das ist auch für die Firma gut:
Wenn Mitarbeiter wieder gut arbeiten können,
fehlen sie in Zukunft weniger.
Sie merken auch, dass sie wichtig für die Firma sind.
Dann suchen sie sich keine neue Arbeit
und die Firma braucht keine neuen Mitarbeiter.
Denn das kostet Geld und Zeit.

 

Falsche Info 2: 
Mitarbeiter müssen beim BEM mitmachen

Das stimmt nicht.
Firmen müssen ein BEM anbieten.
Aber jeder Mitarbeiter entscheidet für sich:
Will ich beim BEM mitmachen oder nicht?
Der Chef und der Mitarbeiter überlegen gemeinsam,
welche Angebote der Mitarbeiter braucht.
Es soll eine Hilfe für den Mitarbeiter sein,
damit er wieder mit der Arbeit anfangen kann.

Das ist auch für die Firma gut:
Die Firma hilft dem Mitarbeiter.
Und er kann selbst entscheiden,
welche Angebote er braucht.
Das merkt der Mitarbeiter auch.
Er vertraut der Firma dann mehr,
weil er für die Firma wichtig ist.

 

Falsche Info 3: 
Das BEM ist nur für Menschen mit Behinderungen

Das stimmt nicht.
Das BEM ist für alle Mitarbeiter.
Es ist egal,

  • ob sie eine Behinderung haben.
  • welche Arbeit sie machen.

Es gibt nur eine Regel:
Der Mitarbeiter konnte in den letzten 12 Monaten
länger als 6 Wochen nicht arbeiten.

Das ist auch für die Firma gut:
Mitarbeiter sind wichtig für die Firma.
Sie kennen sich mit ihrer Arbeit sehr gut aus.
Ein guter Plan für ein BEM sorgt dafür,
dass die Mitarbeiter in der Firma bleiben.
So weiß die Firma auch für die Zukunft:
Wir haben gute Mitarbeiter bei uns.
Oft ist es auch so:
Die Firma merkt im BEM auch,
was man für alle Mitarbeiter besser machen kann.

 

Falsche Info 4: 
Das BEM ist nur ein erster Schritt zur Kündigung

Das stimmt nicht.
Das BEM hilft dabei, den Arbeitsplatz zu behalten.
Mitarbeiter lernen ihre Arbeit wieder.
Es gibt vielleicht Änderungen in der Arbeit
oder am Arbeitsplatz.
Damit sorgt die Firma dafür,
dass man weiter gut arbeiten kann.

Das ist auch für die Firma gut:
Die Firma zeigen mit dem BEM:
Die Mitarbeiter sind uns wichtig.
Wir tun alles dafür, dass sie bei uns bleiben.
Das merken auch die Mitarbeiter.
Sie haben dann mehr Lust auf die Arbeit
und fühlen sich wohl.

 

Falsche Info 5: 
Man muss alles im BEM aufschreiben

Das stimmt nicht.
Es gibt im Gesetz keine Regeln,
was man für das BEM aufschreiben muss.
Jede Firma kann selbst entscheiden,
wie sie das BEM gut anbieten kann.
Die Firma soll nicht zu viel Stress haben
mit Unterlagen und Nachweisen.
So soll das BEM für alle einfach und gut sein.
Dann nutzen auch mehr Mitarbeiter das BEM.

Das ist auch für die Firma gut:
Die Firma kann das BEM einfach und schnell machen.
Mit einem guten Plan weiß jeder, wie alles abläuft.
Dann nutzen auch mehr Mitarbeiter das BEM.
Die VBG hilft allen Firmen,
damit sie ein gutes BEM anbieten können.

 

Falsche Info 6: Nur der Chef kümmert sich um das BEM

Das stimmt nicht.
In Firmen gibt es viele Fachleute,
die sich um das BEM kümmern können.
Am besten kümmert sich ein Team aus Fachleuten
gemeinsam um das BEM.
Zum Beispiel

  • der Chef.
  • die Personal-Abteilung.
  • der Betriebs-Arzt.
  • der Mitarbeiter-Vertreter.

Es kann sich auch eine ganz andere Stelle
um das BEM kümmern.
Zum Beispiel die VBG oder ein Integrationsamt.

Aber es geht um den Mitarbeiter,
der das BEM bekommen soll.
Er entscheidet, wer das BEM mit ihm macht.

Das ist auch für die Firma gut:
Verschiedene Fachleute haben verschiedene Ideen.
Fachleute aus der Firma wissen am besten,
was in der Firma gut klappt.
So hilft das BEM dem Mitarbeiter gut.
Und so sorgen Chefs dafür,
dass alle das BEM gut finden.

 

Falsche Info 7: Nach dem BEM gibt es keine Kontrolle mehr

Ein Mann überprüft eine Checkliste

Das stimmt nicht.
Auch nach dem BEM ist es wichtig,
wie es dem Mitarbeiter geht.
Darum muss eine Person kontrollieren,
ob das BEM geholfen hat.
Zum Beispiel ein BEM-Beauftragter
oder das Team aus Fachleuten für das BEM.
Gemeinsam mit dem Mitarbeiter muss man klären,
was im BEM gut oder schlecht war.
Die Firma entscheidet dann, 
was sie davon aufschreibt und ändert.

Das ist auch für die Firma gut:
Das BEM hilft der Firma dabei,
Probleme zu erkennen und zu lösen.
Ein guter Plan für das BEM ist immer gut.
Damit kann die Firma schon vorher verhindern,
dass andere Mitarbeiter lange nicht arbeiten können.
Mit der Kontrolle nach dem BEM weiß die Firma,
ob sie alles richtig gemacht hat.


Mehr Infos

Info-Video zum BEM

Die VBG hilft Firmen beim BEM.
In einem Video erklärt die VBG,
wie sie den Firmen genau hilft.

Das Video ist nicht in Leichter Sprache.


Sie können das Video hier ansehen:


So hilft die VBG ihren Mitgliedern beim BEM

Infos und Beispiele:
Die VBG hat ein Info-Heft über das BEM.
Das Info-Heft heißt:
Betriebliches Eingliederungsmanagement.
Im Info-Heft steht alles,
was Firmen über das BEM wissen müssen.
Es gibt im Info-Heft auch Arbeitshilfen.
Zum Beispiel:

  • Beispiel-Briefe
  • Beispiel-Berichte
  • Vorlagen für Regeln zum BEM

So können Firmen gut planen,

  • was im BEM passiert.

was nach dem BEM passiert.

Pläne und Zusammenarbeit: 
Die VBG erklärt Schritt für Schritt,
was in einem BEM passieren soll.
Damit fängt es an:
Die Firma meldet, dass ein Mitarbeiter lange ausfällt.
Und damit hört es auf:
Die Firma kontrolliert, ob das BEM geholfen hat.
Die VBG gibt für das BEM auch Tipps,
wie alle in der Firma gut zusammen arbeiten.
Denn nur mit Ideen von allen Fachleuten
gibt es auch die besten Lösungen für ein BEM.

Beratung und Änderungen:
Die Fachleute von der VBG helfen dabei,
dass Firmen immer besser werden können.
Sie sollen bei Problemen in der Firma
gute Änderungen machen können.
Dafür macht die VBG Beratung für das BEM.

Kurse: 
Die VBG leitet verschiedene Kurse für Firmen.
Bei einigen Kursen geht es auch um das BEM.
Zum Beispiel

  • wie man ein BEM plant.
  • wie man mit Mitarbeitern gut über das BEM redet.
  • was man im BEM Schritt für Schritt macht.

Diese Kurse helfen den Fachleuten in der Firma,
die sich um das BEM kümmern.
So können sie ihre Arbeit gut machen.

Ansprechpartner zum BEM:
Vielleicht braucht im Moment 
noch gar kein Mitarbeiter ein BEM.
Die VBG berät dazu trotzdem schon.
So kann man sich darauf vorbereiten.
Die Beratung ist für Mitarbeiter, Firmen und Ämter.
Es geht zum Beispiel darum:

  • Wie hilft die VBG beim BEM?
  • Wer ist im BEM wofür zuständig?
  • Welche Angebote kann es in einem BEM geben?

Es gibt bei der VBG einen extra Ansprechpartner
für die Beratung zum BEM.
Der Ansprechpartner heißt VKS.
Das sind die Verbindungs- und Koordinierungsstellen für Rehabilitation.

 

Andere Infos und Berichte

Certo hat einen Bericht geschrieben.
Im Bericht geht es um ein gutes Beispiel
für ein BEM in einer Firma:
weiter zum Bericht von Certo

Der Bericht ist auch in Leichter Sprache.

Die VBG hat eine Info-Seite zum BEM
mit häufigen Fragen und Antworten:
weiter zur häufigen Fragen zum BEM

Die Info-Seite ist nicht in Leichter Sprache.

Die VBG hat auch ein Info-Heft über das BEM:
weiter zum Info-Heft über das BEM

Das Info-Heft ist nicht in Leichter Sprache.

Die VBG hat eine Info-Seite über die VKS-Beratung
für das BEM:
weiter zur Info-Seite über die VKS-Beratung

Die Info-Seite ist nicht in Leichter Sprache.

Die VBG hat ein Gespräch 
über das BEM aufgenommen.
Man kann das Gespräch auf YouTube anhören: 
weiter zu Folge 24 vom VBG-Podcast Hör dich sicher!

Der Podcast ist nicht in Leichter Sprache.

Die VBG gibt viele Kurse, auch zum BEM.
In einer Übersicht stehen mehr Infos zu den Kursen:
weiter zur Übersicht mit allen Kursen von der VBG

Die Infos zu den Kursen sind nicht in Leichter Sprache.

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