So macht Ronny Rehbein nach seinem Unfall weiter
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Ronny Rehbein ist Bank-Mitarbeiter bei der DKB.
Das ist die Deutsche Kreditbank AG.
Ronny Rehbein hat immer viel Sport gemacht.
Aber vor 8 Jahren hatte er einen schweren Unfall.
Er war mit dem Motorrad auf dem Weg
von der Arbeit nach Hause.
An einer roten Ampel hat ein LKW ihn nicht gesehen.
Der LKW hat Ronny Rehbein überfahren.
Ronny Rehbein war 30 Minuten eingeklemmt.
Er war die ganze Zeit wach.
Aber er hatte einen Schock:
Er hat nicht verstanden, was passiert ist.
Er dachte nur:
Ich will doch eigentlich nach Hause
und nun werde ich hier aufgehalten.

Im Krankenhaus war schnell klar:
Das Bein von Ronny Rehbein war kaputt.
Es war durchtrennt.
Die Ärzte mussten bei einer OP
den ganzen Unterschenkel abnehmen.
Später mussten sie auch das Knie abnehmen.
Aber das hat Ronny Rehbein nicht aufgehalten.
Er wusste von Anfang an:
Er will wieder gehen können und Sport machen.
Er hat schon wenige Tage nach der OP
mit einer Prothese geübt.

Ronny Rehbein hat eine Reha gemacht.
Das war in der Reha-Klinik vom ukb.
Das ist das Unfallkrankenhaus Berlin.
In der Reha gab es viele Übungen.
Ronny Rehbein musste lernen,
wie man mit einer Prothese geht.
Zum Beispiel hin und her an Hindernissen vorbei.
Und er musste lernen,
sicher auf der Prothese zu stehen.
Dafür musste er sein Gleichgewicht trainieren.
Das Training in der Reha dauert viele Jahre.

Ronny Rehbein hat eine Prothese
mit besonderer Technik.
Sie kann Ronny Rehbein helfen,
wenn er bestimmte Sportarten macht.
Zum Beispiel Gehen, Fitness, Radfahren
oder Ski-Langlauf.
Zum Rennen hat er noch eine andere Prothese
mit einer Feder wie bei den Paralympics.
Und ganz neu ist eine Prothese für den Ski-Urlaub.
Die hat Ronny Rehbein als Test von der VBG
und einer Orthopädie-Firma bekommen.
Denn Ronny Rehbein wollte auch mit Prothese
kein Hobby aufgeben.

Auch die Familie von Ronny Rehbein war wichtig.
Nach dem Unfall musste die Familie
mit vielen Veränderungen klar kommen.
Darum waren Ronny Rehbein und seine Frau
zur Beratung bei einem Psychologen.
Die VBG war nach dem Unfall für die Familie da.
Sie hat sofort mit der Familie geredet,
als die DKB den Unfall gemeldet hat.
Ronny Rehbein hat sich von der VBG gewünscht,
dass er in das Unfallkrankenhaus Berlin kommt.
Denn das ist nah bei seiner Familie.
Die VBG hat sich darum gekümmert.

Die VBG konnte für Ronny Rehbein da sein.
Denn der Unfall war auf dem Weg
von der Arbeit nach Hause.
Das ist ein Wege-Unfall.
Die VBG hat sich um alles gekümmert:
Ronny Rehbein und seine Familie haben sich
bei der VBG von Anfang an wohl gefühlt.

Andrea Lein ist Reha-Managerin bei der VBG.
Sie hat die Reha für Ronny Rehbein geplant
und ist seit Jahren für ihn da.
Sie freut sich, dass Ronny Rehbein zufrieden ist.
Die Zusammenarbeit mit der VBG geht weiter.
Andrea Lein fragt Ronny Rehbein zum Beispiel,
wie sein Test mit der Ski-Prothese war.
Ronny Rehbein hat gute Tipps,
wie die Prothese noch besser werden kann.
Für Ronny Rehbein gilt schon wie in der Reha:
Man muss immer weiter machen und üben.
Man darf nicht aufgeben.
Ronny Rehbein trainiert immer weiter
bei einem Therapeuten.
Er macht mit seiner Prothese schwierige Übungen.
So wird er immer besser und sicherer.

Ronny Rehbein geht auch alle 2 Jahre zurück
in das Unfallkrankenhaus Berlin.
Da macht er dann etwas Reha,
damit er weiter in guter Form bleibt.
Die VBG plant und bezahlt die Reha
und viele andere Angebote.
Zum Beispiel:
Die Reha-Managerin Andrea Lein hat viel Lob
für Ronny Rehbein.
Er wollte nach dem Unfall weiter Sport machen
und hat nicht aufgegeben.
Das ist nach so einem Unfall selten.
Darum will sie weiter für ihn da sein.

Bei der Arbeit gab es keine großen Änderungen.
Ronny Rehbein hat schon 8 Monate nach dem Unfall
wieder bei der DKB angefangen.
Erst hatte er kurze Arbeits-Zeiten.
Das wurde dann Stück für Stück mehr.
Das war die Wiedereingliederung.
Ronny Rehbein brauchte im Büro keinen Umbau.
Er konnte mit Prothese genau so arbeiten wie vorher.
Später hat Ronny Rehbein mit seiner Prothese
auch beim Staffellauf von der Firma mitgemacht.
Das hat viele Kollegen überrascht.
Sie haben großen Respekt vor Ronny Rehbein.

Ronny Rehbein hat einen Tipp
für andere Menschen nach einem Unfall:
Man muss sich gute Beispiele suchen.
Wie gehen andere nach einem Unfall
gut mit den Veränderungen um?
Es ist auch nicht alles immer schlechter als vorher.
Zum Beispiel beim Fußball-Spielen mit den Kindern.
Wenn die Kinder gegen die Prothese treten,
tut das nicht weh.
Das Leben mit einer Prothese ist nicht schlechter.
Es gibt Videos auf YouTube,
was Menschen mit Prothese alles tun können.
Auch Sport ist nach einem Unfall eine große Hilfe.
Dann hat man ein Ziel.
Und man freut sich, wenn man etwas geschafft hat.
Für Ronny Rehbein gibt es fast nichts,
was wegen der Prothese ein Problem für ihn ist.

Ronny Rehbein trainiert weiter in der Reha.
Das macht er mit 3 anderen Patienten mit Prothesen.
Sie kennen sich seit Jahren.
Und sie machen sich gegenseitig Mut.
Am Ende von der Reha wollen sie zusammen
das Sport-Abzeichen in Gold machen.
Vielleicht machen sie auch irgendwann
einen Marathon.

Reha ist wichtig nach einem Arbeits-Unfall
oder einer Berufs-Krankheit.
Mitarbeiter sollen schnell wieder gesund werden
und wieder gut arbeiten können.
Die VBG unterstützt Firmen,
die Mitglied bei der VBG sind.
Dafür gibt es viele verschiedene Angebote.
Das ist die Aufgabe von der VBG.
Das steht auch so im Gesetz.

Reha-Manager von der VBG planen die Reha.
Sie reden mit dem Patienten und mit den Ärzten.
Sie überlegen gemeinsam, wie es weiter geht.
Dann schreibt die VBG in 30 Tagen einen Plan.
Im Plan stehen alle Angebote für Reha und Teilhabe,
die ein Patient bekommen soll.
Das ist der Reha- und Teilhabeplan.
Am Ende soll der Patient wieder gut
mit der Arbeit anfangen können.
Wenn dieses Ziel erreicht ist,
meldet die VBG sich nach 6 Monaten nochmal.
So prüft die VBG, ob immer noch alles gut klappt.

Die VBG hat auf ihrer Internet-Seite
noch mehr Infos über Reha und ihre Angebote:
weiter zur Internet-Seite von der VBG
Die Infos sind nicht in Leichter Sprache.