Wie geht gute hybride Arbeit?
Veröffentlicht am
Veröffentlicht am

Die VBG und andere Partner haben zusammen
ein Projekt: Mitdenken 4.0
Hier überlegen verschiedene Menschen,
was bei der Arbeit wichtig ist:
Zum Beispiel geht es darum:
In vielen Berufen sind Mitarbeiter immer erreichbar,
auch nach Feierabend.
Das kann krank machen.
Darüber muss man reden.
Denn alle sollen gesund bleiben,
auch wenn sie viel erreichbar sein müssen.
Katrin Willnecker und Dr. Alexander Böhne
machen mit bei Mitdenken 4.0.
Katrin Willnecker arbeitet bei ver.di.
Sie setzt sich für die Interessen von Mitarbeitern ein.
Alexander Böhne arbeitet bei AGV Banken.
Er setzt sich für die Interessen von Bank-Firmen ein.
Wir reden mit beiden darüber:
Sie beide machen bei Mitdenken 4.0. mit. Was ist besonders an diesem Projekt?

Katrin Willnecker sagt:
In dem Projekt arbeiten verschiedene Menschen mit verschiedenen Meinungen.
Das ist auch mal schwierig.
Aber wir finden immer gute Lösungen.
Und vor allem:
Die Lösungen sind eine gute Hilfe für die Firmen.
Darauf sind wir stolz.
Dr. Alexander Böhne sagt:
So etwas wie Mitdenken 4.0 ist neu.
Vertreter von Firmen und Vertreter von Mitarbeitern haben sonst oft Streit.
Zum Beispiel bei neuen Regeln für den Lohn.
Bei Mitdenken 4.0 arbeiten alle zusammen.
Und wir prüfen immer:
Was sagen Fachleute dazu?
Das Wissen von den Fachleuten ist wichtig für unsere Arbeit.
Bei Mitdenken 4.0 geht es viel um hybride Arbeit. Viele Mitarbeiter arbeiten schon länger so. Warum sind die Tipps aus Mitdenken 4.0 weiter wichtig?

Herr Böhne sagt:
Weil man über das Thema immer wieder neu
nachdenken kann.
Bei vielen Bank-Firmen ist es zum Beispiel so:
Viele Mitarbeiter nutzen hybride Arbeit,
aber meist nur einen Tag in der Woche.
Aber wir merken auch:
Das Büro wird als Ort zum Arbeiten wieder beliebter.
Und in anderen Firmen arbeiten
die Mitarbeiter vielleicht weniger im Büro.
Es gibt dazu verschiedene Meinungen.
Die Firmen müssen immer wieder neu überlegen:
Was passt zu uns und unseren Mitarbeitern?
Und jetzt geht es auch viel um Künstliche Intelligenz.
Das wird auch die hybride Arbeit ändern.

Frau Willnecker sagt:
Hybride Arbeit ist beliebt.
So kann man Arbeit und Freizeit besser planen.
Zum Beispiel, weil man Zeit für den Arbeits-Weg spart.
Aber von zuhause arbeiten kann auch schlecht sein.
Man macht weniger Pausen oder arbeitet länger.
Man trifft weniger Menschen und wird einsam.
Oder man bekommt Rücken-Schmerzen,
weil man zuhause keinen guten Stuhl hat.
Darüber muss man nachdenken.
Und dabei helfen unsere Tipps von Fachleuten.
Herr Böhne, Sie vertreten die Interessen von Arbeit-Gebern. Was finden Sie gut an hybrider Arbeit?

Herr Böhne sagt:
Wir haben 2 Gruppen befragt:
Mitarbeiter in Gruppe 1 arbeiten oft hybrid.
Mitarbeiter in Gruppe 2 arbeiten nur im Büro.
Das Ergebnis ist:
Gruppe 1 ist zufriedener und hat weniger Stress.
Und Gruppe 1 denkt:
Sie schafft mehr bei der Arbeit.
Hybride Arbeit hat also viele Vorteile.
Aber sie muss auch zur Firma und den Aufgaben passen.
In unserem Projekt arbeiten Arbeit-Geber und Arbeit-Nehmer zusammen. Warum ist das so wichtig?

Frau Willnecker sagt:
Wir haben eigentlich das gleiche Ziel:
Die Mitarbeiter sollen gesund bleiben.
Darum haben wir überlegt:
Was ist wichtig für die Gesundheit
Die Firmen und Chefs können dafür ganz viel tun.
Und sie müssen es auch:
Sie haben Verantwortung für die Mitarbeiter.
Aber die Mitarbeiter müssen auch mitmachen,
sonst geht es nicht.

Herr Böhne sagt:
Ja, genau.
Für uns sind beide Seiten wichtig.
Denn für gute hybride Arbeit müssen alle zusammen arbeiten:
Die Chefs von den Firmen, die Leitungen von den Abteilungen und die Mitarbeiter.
Zum Beispiel:
Die Firmen bieten Kurse gegen Stress an.
Aber die Mitarbeiter müssen die Kurse auch nutzen.
Mitarbeiter müssen wissen, was für die Firma wichtig ist. Zum Beispiel: Wie sollen Mitarbeiter mit Kunden reden? An welchen Regeln müssen sich die Chefs halten? Das alles nennt man: Unternehmens-Kultur. Warum ist Unternehmens-Kultur auch wichtig für hybride Arbeit?

Frau Willnecker sagt:
Für hybride Arbeit sind Regeln auch wichtig.
Man muss ehrlich sein und anderen vertrauen.
Die Chefs müssen dabei ein Vorbild sein.
Sie müssen ihren Mitarbeitern gut erklären,
was sie von hybrider Arbeit erwarten.
Zum Beispiel: feste Zeiten, in denen man erreichbar ist.
Sind die Regeln für alle klar?
Dann klappt es gut mit hybrider Arbeit.

Herr Böhne sagt:Viele Firmen haben Regeln
für die ganze Firma.
Aber Mitarbeiter-Teams dürfen auch
viel selbst entscheiden.
Wir wissen:
Die Mitarbeiter wollen gar nicht
so viel selbst entscheiden.
Aber sie finden es gut, dass sie es dürfen.
Die Regeln müssen zur Firma, den Aufgaben
und den Mitarbeitern passen.
Und eine Sache ist noch wichtig:
Alle Mitarbeiter müssen auch mal
alle zusammen im Büro sein.
So fühlt man sich mehr als Team
und kann besser miteinander reden.
Wie kann man hybride Arbeit gut planen?

Frau Willnecker sagt:
Klare Regeln sind wichtig.
Zum Beispiel:
Wann muss ich erreichbar sein?
Welche Technik bekomme ich für die hybride Arbeit?
Jedes Team muss darüber reden,
was für das Team wichtig ist.
Am besten ist:
Man probiert erstmal etwas aus.
Und dann prüft man:
Was war gut und was nicht?

Herr Böhne sagt:
Man kann nicht einfach sagen:
Wir machen jetzt hybride Arbeit,
weil das alle machen.
Man muss überlegen:
Warum wollen wir das machen?
Was sind unsere Ziele?
Alle müssen zusammen daran arbeiten,
damit es klappt:
Die Firmen, Chefs und die Mitarbeiter.

Frau Willnecker sagt:
Ja. Die Mitarbeiter sollen natürlich auch mit hybrider Arbeit ihre Aufgaben schaffen.
Aber: Hybride Arbeit kann auch ein Problem sein.
Für einige Mitarbeiter ist es zuhause schwerer,
Pause oder Feierabend zu machen.
Sie fühlen mehr Stress und Druck.
Darum müssen sich die Firmen kümmern.
Und es muss klar sein:
Die hybriden Mitarbeiter gehören auch zum Team.
Sie dürfen so mitbestimmen wie alle anderen.
Frau Willnecker, was vergessen viele bei hybrider Arbeit?

Frau Willnecker sagt:
Arbeits-Plätze zuhause sind meist
nicht so gut für die Gesundheit.
Man sitzt am Küchentisch oder auf dem Sofa.
Das ist natürlich erstmal praktisch.
Aber dann merkt man:
Mein Rücken tut weh.
Und es gibt oft keine klare Grenze mehr zwischen
Arbeit und Freizeit.
Das kann ein Problem sein.
Wollen die Firmen,
dass Mitarbeiter auch zuhause gesund arbeiten?
Dann müssen sie sich darum kümmern:
Mit guten Regeln für die Arbeits-Zeit und die Ausstattung,
zum Beispiel Büro-Stühle.

Was fehlt dafür im Moment?
Frau Willnecker sagt:
Viele Mitarbeiter wissen nicht genau:
Wie sitze ich richtig?
Wie hoch muss mein Tisch sein?
Wie plane ich meinen Arbeits-Tag zuhause?
Die Firmen können dazu Kurse machen:
für die Mitarbeiter und auch für die Chefs,
die vielleicht gar nicht hybrid arbeiten.
Aber die Chefs müssen dazu beraten können.

Herr Böhne sagt:
Ja, das sehe ich auch so.
Und die Chefs müssen auch lernen:
Wie leite ich ein Team mit Mitarbeitern,
die an verschiedenen Orten arbeiten?
Wo wir gerade bei Chefs sind: Was müssen sie können, damit hybride Arbeit gut klappt?

Herr Böhne sagt:
Chefs reden über verschiedene Wege mit Mitarbeitern:
Am Telefon, mit E-Mails,
über Video-Treffen im Internet,
mit bestimmten Computer-Programmen und
im Büro.
Das ist schwierig.
Die Chefs müssen trotzdem dafür sorgen,

Frau Willnecker sagt:
Ja. Chefs haben mit hybrider Arbeit am Anfang eigentlich mehr Arbeit.
Sie müssen darum lernen,
ihren Mitarbeitern mehr zu vertrauen.
Sie müssen lernen:
Am Ende zählt das Ergebnis.
Ich muss nicht jeden Schritt kontrollieren.
Was sollen Chefs tun, wenn sie jetzt mit hybrider Arbeit starten wollen?

Herr Böhne sagt:
Das ist immer verschieden.
Die Chefs müssen genau prüfen:
Was ist für die Firma wichtig?
Was brauchen die Mitarbeiter?
Und dann kann man einen Plan machen.
Dazu kann man sich Tipps und Ideen holen,
zum Beispiel von der VBG.

Frau Willnecker sagt:
Ja, gerade am Anfang kann es schwer sein.
Die Mitarbeiter erwarten bestimmte Sachen.
Sie hoffen, dass sich mit der hybriden Arbeit viel ändert.
Aber vielleicht passt die hybride Arbeit nicht zu ihren Aufgaben.
Darüber müssen alle ehrlich reden.
Und man muss immer wieder prüfen,
ob der Plan noch gut ist.
In unserem Heft sind viele gute Beispiele für sichere und gesunde hybride Arbeit.
Die letzte Frage: Was sind 3 wichtige Sachen für hybride Arbeit?

Frau Willnecker sagt:

Herr Böhne sagt:
Ja, das ist alles wichtig.
Und diese 2 Sachen kommen noch dazu:

Mitdenken 4.0 ist ein Projekt von der VBG,
Arbeit-Gebern und Arbeit-Nehmern.
Im Projekt geht es darum:
Was ist wichtig für gute Arbeit?
Was gibt es Neues für die Arbeit im Büro?
Wie ändern sich Berufe durch neue Technik?
Zum Beispiel durch künstliche Intelligenz?
Im Projekt arbeiten zusammen:
Sie alle haben verschiedene Meinungen und
sie sind Fachleute in verschiedenen Gebieten.
Das ist gut für das Projekt.
So gibt es viele verschiedene Ideen und Tipps,
die gut für viele Firmen sind.

Im Projekt ist zum Beispiel entstanden: