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Teilhabepreis der VBGNach einem Unfall wieder gut arbeiten: Der Teilhabepreis für die Firma Hilti

Logo der Firma HILTI

Jens Frenzel ist Ingenieur bei der Firma Hilti
Entwicklungsgesellschaft GmbH.
Jens Frenzel hat in Kaufering in Bayern gearbeitet.
Dort arbeiten etwa 2.000 Mitarbeiter.
Jens Frenzel hat dort ein großes Team
im Bereich Elektro-Werkzeug geleitet.

Mann fällt vom FahrradMann mit Rollstuhl

Jens Frenzel hatte am 26. Februar 2018  
einen Unfall mit dem Fahrrad.
Er ist auf dem Weg zur Arbeit
an einer Bus-Haltestelle vorbeigefahren.
Jens Frenzel hat in einem kurzen Moment 
nicht aufgepasst.
Darum ist er gegen den Bus geknallt und 
dann auf dem harten Boden gelandet.
Mehrere Wirbel in seinem Rücken sind zerbrochen.
Das Rückenmark in der Wirbelsäule 
wurde auch verletzt.
Jens Frenzel kann nun seine Arme und Beine
nicht mehr richtig bewegen. 
Er sitzt im Rollstuhl.

Krankenhaus

Jens Frenzel sagt:
Der Notarzt ist sofort zur Unfall-Stelle gekommen.
Und dann ist auch ein Rettungs-Hubschrauber gekommen.
Ich konnte meine Beine nicht mehr bewegen.
Ich wusste, dass etwas Schlimmes passiert ist.

Mensch liegt auf der Intensivstation

Jens Frenzel wurde schon etwa 2 Stunden 
nach dem Unfall operiert.
Das war in der BG Klinik Murnau.
In der Klinik kennt man sich mit solchen Unfällen gut aus.
Die Ärzte haben Jens Frenzel einen Tag 
ins künstliche Koma gebracht.
Das heißt:
Er war bewusstlos und hat nichts gemerkt.
Dann war er für mehrere Tage
auf der Intensiv-Station.
In der Zeit haben sich seine Frau und 4 Kinder
große Sorgen gemacht.
Und seine Kollegen bei der Firma Hilti haben sich
auch Sorgen um Jens Frenzel gemacht. 

Gut miteinander reden

Mann ist erschrocken

Wolfgang Hausner ist der Schwerbehinderten-Vertreter
bei der Firma Hilti.
Und er ist auch der Kollege von Jens Frenzel.
Beide arbeiten seit über 30 Jahren 
bei der Firma Hilti.
Wolfgang Hausner sagt:
Wir waren sehr erschrocken, 
als wir vom Unfall erfahren haben.
So etwas haben wir vorher noch nie erlebt.

Vier Menschen sitzen am Tisch

Jens Frenzel wollte nach seinem Unfall 
erstmal nur seine Familie sehen.
Dann durften ihn langsam auch 
Freunde und Kollegen besuchen.
Irgendwann hat Jens Frenzel gesagt:
Ich kann meine Beine und Arme
nicht mehr richtig bewegen. 
Aber ich will wieder bei der Firma Hilti arbeiten.
Dann hat die Firma Hilti sofort 
eine Arbeits-Gruppe dafür gemacht.
In der Arbeits-Gruppe waren
•    die Geschäftsleitung 
und die Personal-Abteilung,
•    der Betriebs-Arzt 
und der Schwerbehinderten-Vertreter,
•    das Gebäude-Management und die VBG,
•    und Jens Frenzel.

Zwei Männer reden miteinanderDaumen hoch

Jens Frenzel sagt:
Ich konnte bei allen Dingen mitentscheiden,
als es mir wieder besser ging.
Zum Beispiel:
Josef Obermeier war damals der Geschäftsführer.
Er hat 2 Stunden lang mit mir telefoniert.
Dabei hat er mir genau erklärt:
Was macht die Firma Hilti alles, 
damit ich wieder gut arbeiten kann? 

Jens Frenzel war 11 Monate in der Unfall-Klinik Murnau.
Er wurde am 30. Januar aus der Klinik entlassen.
Und am nächsten Tag hat Jens Frenzel 
schon wieder in der Firma Hilti gearbeitet.

Beratung

Stefan Preu ist Reha-Manager bei der VBG.
Er kümmert sich um Jens Frenzel 
seit dem Unfall.
Stefan Preu gibt Jens Frenzel zum Beispiel Infos 
zu den Themen:
•    Medizinische Versorgung
•    Hilfsmittel-Versorgung
•    Wiedereingliederung
Hier geht es darum, wie man nach
einem Unfall wieder arbeiten kann.

Gebäude wird kontrolliert

Stefan Preu sagt:
Die Firma Hilti musste einige Dinge umbauen,
damit Jens Frenzel im Rollstuhl arbeiten kann.
Die VBG hat einen Architekten dafür zur Firma Hilti geschickt.
Architekten kennen sich gut mit Bauen und Gebäuden aus.
Die VBG hat einen Teil von den Kosten dafür bezahlt.

Mann sitzt im RollstuhlScreenreader auf PC

Die Firma Hilti hat zum Beispiel 
diese Dinge für Jens Frenzel umgebaut:
•    Die Türen gehen von selbst auf.
•    Es gibt keine Schwellen am Boden mehr.
•    Die Behinderten-Toilette ist nun noch besser.
•    Es gibt einen extra Stuhl, mit dem man Jens Frenzel aus dem Gebäude tragen kann.
Der Stuhl ist für Notfälle.
Der Stuhl heißt: Evakuierungs-Stuhl.
•    Der Arbeitsplatz von Jens Frenzel ist nun passend für seinen Rollstuhl.
Er hat eine besondere Maus und 
besondere Kopfhörer für den Computer.
Und er kann den Computer mit seiner Stimme steuern.

Sicherheit durch gute Zusammenarbeit

Zwei Menschen heben stolz die Arme

Jens Frenzel weiß:
Er wird nie wieder normal laufen können.
Aber er kann schon wieder alleine aufstehen.
Und er kann einige Schritte am Rollator 
oder an Krücken gehen. 
Das ist ein Erfolg. 

Jens Frenzel arbeitet 15 Stunden in der Woche bei der Firma Hilti.
Er ist nun eine Art Experte im Bereich Forschung.
Er hilft zum Beispiel Studenten
bei ihren Abschluss-Arbeiten.

Mann wird gelobtMann ist glücklich

Jens Frenzel sagt:
Ich habe vorher immer ein Team geleitet.
Das mache ich nun nicht mehr.
Das ist neu für mich.
Aber ich merke, 
dass ich immer noch wichtig für die Firma bin.
Und die Arbeit macht mir immer noch Spaß.
Ich mache auch viele Fortschritte 
in meiner Freizeit.
Ich will zum Beispiel wieder in den Urlaub fahren.
Dabei muss ich nun immer sehr viel planen.
Aber das wird alles funktionieren.

Logo vom Teilhabepreis

Alle haben sehr gut zusammengearbeitet,
damit Jens Frenzel wieder arbeiten kann.
Die Firma Hilti hat seit dem Unfall 
viel mit Jens Frenzel geredet.
Darum kann Jens Frenzel wieder gut und sicher
in der Firma arbeiten.
Die Firma Hilti hatte von Anfang an 
einen guten Plan für Jens Frenzel.
Das fand die Jury vom VBG Teilhabepreis toll.
Darum hat die Firma Hilti den Teilhabepreis
der VBG 2021 bekommen.

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einen Arbeits-Unfall oder Wege-Unfall?
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sehr gut für den Mitarbeiter da?
Verdient Ihre Firma dafür einen Teilhabepreis?
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im Jahr 2023.

Bewerben Sie sich bis zum 30. September 2022.
Hier können Sie sich bewerben.

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