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Gutes Beispiel für Gesundheits-SchutzGemeinsam aus Gefahren lernen

Firmen müssen sich um Gefahren bei der Arbeit kümmern. Das FZI Forschungszentrum Informatik ist dafür ein gutes Beispiel. Denn hier lernen alle dazu.

Gesund und sicher arbeiten ist wichtig.
Auch junge Menschen sollen darauf achten.
Ein gutes Beispiel dafür ist das
FZI Forschungszentrum Informatik.
Zum FZI kommen viele Forscher.
Sie forschen über ein Thema,
mit dem sie den Doktor-Titel bekommen wollen.

Nach der Zeit beim FZI werden die Forscher oft
Chefs in Forschungs-Einrichtungen oder Firmen.
Darum sollen diese Forscher beim FZI auch
mehr über Gesundheit bei der Arbeit lernen.
Denn dann können sie Mitarbeiter auch so leiten,
dass alle gesund bleiben.

Ein Mann überprüft eine Checkliste

Aber das FZI hat dafür nur wenig Zeit.
Darum sollen die Forscher im FZI immer
bei der Gefährdungs-Beurteilung mitmachen.
Jede Firma muss
eine Gefährdungs-Beurteilung machen.
Sie muss dafür aufschreiben,

  • welche Gefahren es bei der Arbeit gibt.
  • was man gegen die Gefahren tun kann.

Das FZI macht selbst noch viel mehr für den
Gesundheits-Schutz.
Seit 2019 hat das FZI verschiedene Angebote.

Arbeits-Unfälle oder körperliche Probleme
gibt es bei der Forschung im FZI fast nie.
Dafür achtet das FZI besonders auf Gefahren
durch seelische Probleme.
Dafür hat das FZI im Jahr 2022 auch
einen Preis von der VBG bekommen.
Der Preis heißt: VBG-Präventionspreis.

Es gibt einen Bericht von Certo
über seelische Gefahren.
Sie finden den Bericht in Leichter Sprache hier.

Es gibt ein Video über das FZI
und den VBG-Präventionspreis.
Sie finden das Video hier.
Das Video ist nicht in Leichter Sprache.

Das FZI brauchte gute Ideen,
um sich um seelische Gefahren zu kümmern.
Denn Forschungs-Einrichtungen arbeiten anders,
als andere Firmen.
Viele Hilfsmittel passen hier nicht.
Zum Beispiel Fragebögen über seelische Gefahren.
Darum hat das FZI einen eigenen Fragebogen
für das Internet gemacht.
Ein Arbeits-Psychologe hat dabei geholfen.
Er kennt sich sehr gut aus
mit seelischen Problemen bei der Arbeit.

Das FZI macht nun alle 2 Jahre eine Befragung,

  • mal mit dem eigenen Fragebogen.
    So können die Forscher Antworten geben,
    die genau zu ihrer Arbeit passen.
  • mal mit dem normalen Fragebogen.
    Eine andere Stelle prüft die Ergebnisse
    von dem Fragebogen.

Das FZI hat sogar noch
eine dritte kurze Umfrage geplant.
So kann das FZI immer schnell Infos sammeln,
wie es den Forschern gerade geht.

Das ist immer wichtig für das FZI:
Die Forscher sollen früh genug
von den Befragungen wissen.
Dann können auch viele Forscher mitmachen.

Im Jahr 2019 war die erste Befragung im Internet
mit dem normalen Fragebogen.
Zwei Drittel von den Forschern haben mitgemacht.
Das ist sowas wie 20 von 30 Forschern.

Der Arbeits-Psychologe vom FZI hat dann
alle Ergebnisse gesammelt.
Er hat mit der Leitung vom FZI
über die Ergebnisse geredet.
Dann hat er mit allen Chefs überlegt,
was man in welchen Bereichen tun muss.

Auch die Forscher haben
die Ergebnisse bekommen.

Ein Jahr später war die Befragung
mit dem eigenen Fragebogen.
Damit konnte das FZI genau prüfen,
welche besonderen Probleme es vielleicht gibt.
Zum Beispiel ob die Forscher viel Stress haben,
weil sie nicht nur im FZI arbeiten.
Sie arbeiten gleichzeitig für ihren Doktor-Titel.

Die Ideen vom FZI haben geholfen.
Die Forscher beim FZI denken nun viel mehr
an den Gesundheits-Schutz.
Das FZI hat einige Probleme gefunden
und kümmert sich nun darum.
Zum Beispiel:
Erfahrene Forscher schreiben
Tipps für die Arbeit im FZI auf.
So können neue Forscher besser im FZI arbeiten
und gleichzeitig an ihrem Doktor-Titel arbeiten.

Auch die kurzen Umfragen haben geholfen.
Die waren auch in der Corona-Zeit gut.
So hat das FZI schnell gelernt,
was bei der Arbeit von Zuhause besser sein muss.

Das FZI hatte nun schon 2-mal die Befragung
mit dem normalen Fragebogen.
Das sind die Ergebnisse:
Einige Probleme sind nicht mehr so schlimm.
Aber es gibt auch wieder neue Probleme.
Zum Beispiel:
Die Forscher haben wegen Corona
weniger zusammen gearbeitet und geredet.
Denn viele haben von Zuhause gearbeitet.

Mit diesen Ergebnissen kann das FZI gut arbeiten
und etwas gegen die Probleme tun.

Beim FZI war auch schon die zweite Befragung
mit dem eigenen Fragebogen.
Im Moment sammelt das FZI die Ergebnisse.

Das alles ist vielleicht etwas Arbeit.
Aber so weiß das FZI immer,
was gut läuft und was nicht.
So kann man immer besser werden.
Und so kann man seine Mitarbeiter schützen.
Das ist für jede Firma eine gute Idee.

Mehr Infos

Gefährdungs-Beurteilung
für seelische Gefahren

Auch seelische Gefahren sind wichtig.
Firmen müssen darauf achten
bei ihrer Gefährdungs-Beurteilung.
Die VBG hat als Hilfe nun
einen neuen Fragebogen gemacht.
Mitglieder von der VBG können
den Fragebogen nun im Internet benutzen.
Sie finden den Fragebogen im Internet hier.
Die Internet-Seite ist nicht in Leichter Sprache.

Mehr Infos über die Gefährdungs-Beurteilung
für seelische Gefahren finden Sie hier.

VBG_NEXT

Einige Firmen kümmern sich sehr gut
um die Gesundheit von ihren Mitarbeitern.
So verhindern die Firmen schon vorher,
dass etwas passiert.
Das nennt man: Prävention.

Die VBG hat einen Preis für Firmen,
die gute Ideen für Prävention haben.
Das ist der VBG-Präventionspreis VBG_NEXT.
Die VBG vergibt den Preis alle 2 Jahre.
Firmen können bis zu 15.000 Euro gewinnen.

Sie können sich für den VBG-Präventionspreis
im Jahr 2024 bewerben.
Die VBG nimmt die Bewerbungen
noch bis zum 31. Oktober 2023 an.
Sie können sich hier bewerben: www.vbgnext.de
Die Infos sind nicht in Leichter Sprache.

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