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Räume besser machen mit Ideen aus der Natur

Unsere Arbeit kann stressig sein. Sogar die Büro-Räume können ein Grund für Stress sein. Aber dagegen kann man etwas tun. Mehr Infos gibt es hier.

Veröffentlicht am

Wir sitzen im Büro lieber so, 
dass hinter uns eine Wand ist.
Wir sitzen nicht gerne mitten im Raum.
Aber warum ist es so viel Stress für uns,
wenn direkt hinter uns viel Platz ist?
Das hat damit zu tun, wie wir uns sicher fühlen.

So hat unser Gehirn Sicherheit gelernt

Der Mensch will sich sicher fühlen.
Das war früher in der Natur besonders wichtig.
Denn da gibt es wilde und gefährliche Tiere.
Man muss die ganze Umgebung gut sehen.
Dann erkennt man Gefahren früh.

Aber man kann nicht gleichzeitig 
in jede Richtung sehen.
Darum hat man hinter sich am besten 
etwas Sicherheit.
Zum Beispiel eine Bergwand oder einen Baum.

Wir wollen diese Sicherheit auch noch im Büro.
Darum fühlen wir uns unwohl, 
wenn hinter uns eine Tür oder viel Platz ist.
Denn wir sehen nicht, was hinter uns passiert.
Dann sind wir angespannt,
auch wenn wir das vielleicht nicht merken.
Darum haben Mitarbeiter in Großraum-Büros
zum Beispiel oft mehr Stress.

Verschiedene Bereiche im Büro

Am besten sind Räume so, 
wie es für Menschen früher in der Natur wichtig war:

  • Man erkennt die Umgebung gut.
  • Man findet schnell alles.
  • Man hat eine Sicherheit hinter sich.

Daran kann man beim Bau von neuen Büros denken:

  • Man kann vom Arbeitsplatz aus
    jeden Bereich im Büro gut sehen.
  • Wege im Büro sind nicht direkt am Arbeitsplatz.

Es gibt verschiedene Bereiche im Raum,
zum Beispiel für Konzentration oder Entspannung.

Abwechslung im Büro

Unser Gehirn hat aus der Natur noch mehr gelernt:
In der Natur sieht alles anders aus.
Es gibt viele Farben, Formen und Licht.
Es gibt Hügel, Bäume, Flüsse und Wolken.
Wir sehen in der Natur also immer etwas Neues.
Das ist auch im Büro wichtig, 
damit wir uns wohl fühlen.
Darum darf im Büro nicht alles gleich aussehen.
Zum Beispiel immer die gleiche Farbe
oder immer die gleichen Lampen.
Das macht uns auch Stress.
Unser Gehirn braucht Abwechslung.
Mal helle Flächen und mal dunkle Flächen.
Mal weißes Licht und mal gelbes Licht.
Dann bleiben wir besser wach 
und haben weniger Stress.

Die Natur ist wichtig für uns.
Das hat unser Gehirn so gelernt.
Wir leben nun nicht mehr wie früher in der Natur.
Darum wünschen wir uns in unserem Alltag
Dinge aus der Natur:

  • Pflanzen
  • Tageslicht
  • Möbel aus Holz
  • Stoffe aus Wolle
  • frische Luft

Wir wollen nicht nur glänzende Oberflächen
oder gerade Linien und Ecken.
Wir wollen auch Dinge aus Natur-Material
mit matten Oberflächen und Kurven.

Das hilft im Büro:

  • Die Farbe an der Wand ist nicht ganz glatt
    und ist mal heller und mal dunkler.
  • Die kleine Trennwand im Raum ist nicht gerade,
    sondern hat Kurven.
  • Eine Stehlampe macht gemütliches Licht.

So kann man ganz einfach auch in alten Büros 
oder im Büro zu Hause noch etwas ändern.

5 Tipps für gesunde und sichere Arbeits-Räume

Tipp 1: Das richtige Licht

Licht ist sehr wichtig für unseren Körper.
Im Dunkeln will unser Körper schlafen.
Im Hellen ist unser Körper wach.
Am besten gibt es im Raum viel Tageslicht.
Und es muss auch genug Lampen geben.
Die Lampen können verschieden hell sein
und mal warmes oder kaltes Licht machen.
So bleiben wir wach
aber können auch mal entspannen.

Tipp 2: Abwechslung im Raum

Im Raum soll nicht alles gleich sein.
Unser Gehirn braucht Abwechslung,
damit wir nicht müde werden.
Dabei helfen verschiedene Materialien,
verschiedenes Licht und verschiedene Raum-Höhen.
So bleiben wir aufmerksam.

Tipp 3: Passende Farben

Bei den Farben kommt es darauf an, 

  • welches Licht im Raum ist.
  • aus welchem Material die Oberfläche ist.
  • wie kräftig die Farben sind.

Schon kleine Änderungen verändern,
wie die Farben im Raum wirken.
Wir wissen aus der Forschung:
Räume nur in Grau machen uns mehr Stress.
Farben aus der Natur helfen uns 
bei der Entspannung oder Konzentration.
Zum Beispiel Grün, Blau oder Braun.

Tipp 4: Verschiedene Formen und Materialien

Verschiedene Materialien machen den Raum schöner.
Zum Beispiel ein Tisch aus Holz, Pflanzen,
Kissen aus Wolle und ein Steinboden. 
Denn so sehen wir verschiedene Oberflächen
und der Raum erinnert uns mehr an die Natur.

Tipp 5: Räume für verschiedene Aufgaben

Wir haben bei der Arbeit verschiedene Aufgaben.
Mal müssen wir uns konzentrieren.
Mal brauchen wir Ruhe.
Und mal müssen wir mit Kollegen reden.
Dafür muss es verschiedene Bereiche geben.
Die Räume für jeden Bereich müssen 
verschieden sein und zur Aufgabe passen.

Mehr Infos

So hilft Ihnen die Gefährdungs-Beurteilung

Ein Mann überprüft eine Checkliste

Vielleicht hat ihr Team auch Stress
wegen Ihren Büro-Räumen.
Stress ist gefährlich für die Seele,
egal was der Grund für den Stress ist.
Chefs müssen sich um alle Gefahren kümmern.
Dabei hilft die Gefährdungs-Beurteilung.
Denn damit erkennen Sie Gefahren
und finden gesunde und sichere Lösungen.
Die VBG hat mehr Infos zur Gefährdungs-Beurteilung
für seelische Gefahren:
weiter zur Internet-Seite von der VBG
Die Infos sind nicht in Leichter Sprache.

Tipps und Regeln für Büros

Die VBG hat auch mehr Infos für die Planung 
von gesunden und sicheren Büro-Räumen.
Die Infos stehen auf der Internet-Seite von der VBG:
weiter zu Tipps für die Planung von Büro-Räumen
weiter zu Regeln für Arbeitsplätze im Büro
Die Internet-Seiten sind nicht in Leichter Sprache.

Certo hat einen Bericht über gesunde und sichere Büros.
Es gibt im Bericht auch ein Poster:
weiter zum Bericht über gesunde und sichere Büros 
Der Bericht ist nicht in Leichter Sprache.

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