
Das Betahaus in Hamburg hat 3 Stockwerke.
Auf den Stockwerken sind große Büroräume.
Aber hier arbeiten nicht Mitarbeiter
aus einer Firma zusammen.
Hier arbeiten Selbstständige zusammen.
Die Selbstständigen haben eigene Firmen.
Sie teilen sich die Büroräume.
Jeder hat einen eigenen Arbeitsplatz.
Solche Büroräume nennt man auf Englisch:
Co-Working-Spaces.
Das spricht man: Ko-wör-king-speys-ses.

Für Büroräume gibt es nun wichtige Regeln,
damit keiner das Corona-Virus bekommt.
Die Verantwortlichen vom Betahaus
müssen sich um die Regeln kümmern.
Die Verantwortlichen sind dafür zuständig,
dass es den Selbstständigen gut geht.

Eine Verantwortliche vom Betahaus ist:
Teelke Meyer.
Sie achtet auch auf die Corona-Regeln.
Zum Beispiel:
Sie öffnet jede Stunde die Fenster im Betahaus.
So kommt frische Luft in die Büroräume.
Im Winter ist es dann besonders kalt.
Die Selbstständigen im Betahaus mögen das nicht.
Aber die Regeln sind wichtig.
Beratung für die neuen Regeln

Man muss in Büroräumen auf die Regeln achten.
Denn Arbeits-Sicherheit ist wichtig in Deutschland.
Dafür gibt es auch Gesetze.
Einige Regeln sind schwierig für das Betahaus.
Denn das Betahaus hat 2 Standorte in Hamburg.
Insgesamt sind 450 Selbstständige
in den Büroräumen.

Die Selbstständigen arbeiten an verschiedenen Ideen
und Projekten.
Sie bezahlen an das Betahaus etwas Geld
für Ihren Arbeitsplatz.
Sie sind ihr eigener Chef.
Sie können selbst über ihre Arbeit bestimmen.
Darum stören neue Regeln sie vielleicht.

Teelke Meyer sagt:
Die Selbstständigen müssen sich im Betahaus
an unsere neuen Regeln halten.
Dafür hat das Betahaus einen Plan gemacht.
Für den Plan hat das Betahaus
Beratung von der VBG bekommen.
Mathias Zinke leitet die Arbeit im Betahaus.
Er hat Beratung von Laila Mogaji
von der VBG bekommen.
Dafür hat Mathias Zinke
sie durch das Betahaus geführt.



Infos zur Beratung von der VBG:
Bei der Beratung von der VBG ging es
um neue Aufgaben und Regeln wegen Corona.
Sie heißen:
SARS-Cov-2-Arbeitsschutzstandard.
Und es ging auch um Aufgaben und Regeln
für Arbeits-Sicherheit und Gesundheits-Schutz.
Ein Beispiel:
Das Betahaus muss gute Arbeitsplätze planen.
Und das Betahaus braucht einen guten Plan
für die Hygiene.
Noch ein Beispiel:
Das Betahaus muss überlegen,
welche Gefahren es bei der Arbeit gibt.
Dafür muss man auch aufschreiben,
was man dagegen tun kann?
Das nennt man: Gefährdungs-Beurteilung.
Mehr Infos zur Gefährdungs-Beurteilung
finden Sie hier.
Die Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Diese Themen sind für alle Firmen wichtig.
Die VBG berät alle Firmen,
die Mitglied bei der VBG sind.
Für verschiedene Arbeits-Bereiche
sind verschiedene Aufgaben und Regeln wichtig.
Die VBG macht ihre Beratung so,
wie es zu den Firmen passt.
Mehr Infos zu den Hilfen von der VBG wegen Corona
finden Sie hier.
Die Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Die Regeln sind für alle da

Das Betahaus redet auch mit anderen Fachleuten.
Zum Beispiel
- mit Ärzten.
- mit einem Virologen.
Ein Virologe kennt sich besonders
mit Viren wie Corona aus. - mit Fachleuten für Luftfilter-Anlagen.
Luftfilter-Anlagen reinigen die Luft von Viren.

Viele Selbstständige im Betahaus haben
selbst einen oder mehr Mitarbeiter.
Die Selbstständigen müssen sich also auch selbst
um Arbeits-Sicherheit kümmern.
Ihre Mitarbeiter sollen sicher und
gesund arbeiten können.
Dafür muss man im Betahaus klären:
Wer ist für welche Aufgaben und Regeln zuständig?


Im Betahaus gibt es nun einen Plan für alle Regeln.
Es gibt zum Beispiel Regeln,
wer an welchen Arbeitsplätzen sitzt.
Und es gibt nun weniger Arbeitsplätze
und mehr Platz.
Einige Bereiche im Betahaus sind gesperrt.
Zum Beispiel Sitzecken oder Kaffee-Küchen.
Jeder muss am Arbeitsplatz eine Maske tragen.
Treffen sind im Betahaus nur erlaubt,
wenn jeder 1,5 Meter Abstand zu anderen hat.
Dafür gibt es in großen Räumen nun
Linien auf dem Boden.

So ist es nun im Betahaus:
Viele Räume für Treffen sind geschlossen.
Es gibt viele Schilder mit Infos zu Regeln.
Es gibt Trennwände zwischen Arbeitsplätzen.
Es gibt Luftfilter und Desinfektionsmittel.
Es ist kalt vom Lüften.
Es ist nicht mehr so gemütlich wie früher.
Aber die Selbstständigen kommen
trotzdem ins Betahaus.
Es wollen sogar neue Selbstständige
einen Arbeitsplatz im Betahaus haben.
Denn viele Selbstständige dürfen im Moment
in ihren alten Büros nicht arbeiten.

Nicht jeder Selbstständige kann einfach
von zuhause arbeiten.
Zum Beispiel Felix Hannemann.
Er plant mit zwei Freunden eine Internet-Seite.
Auf der Seite sollen Mitarbeiter
Arbeit für Ehrenamtliche finden können.
Felix Hannemann hat zuhause 2 Kinder.
Darum kann man zuhause
nicht aufmerksam bei der Arbeit bleiben.
Felix Hannemann versteht die neuen Regeln.
Aber das Lüften findet er nicht immer nötig.
Wie geht es weiter mit dem Betahaus?


Das Betahaus verdient Geld mit Veranstaltungen.
Viele große Firmen machen ihre Feiern im Betahaus.
Aber wegen Corona kann man
keine Veranstaltungen mehr machen.
Darum verdient das Betahaus im Moment
nur noch halb so viel Geld wie früher.
Aber das Betahaus bekommt zum Glück
Geld als Hilfe vom Staat.
Und das Betahaus muss weniger Geld
für die eigenen Mitarbeiter bezahlen.
Denn viele Mitarbeiter machen Kurzarbeit.

Und das Betahaus weiß auch:
Die Selbstständigen und die Firmen
sind nach Corona noch da.
Das macht dem Betahaus Mut.
Dann kann man wieder Veranstaltungen machen.
Und man kann sich wieder treffen.
Dann holt das Betahaus auch
seine Feier zum 10. Jahrestag nach.
Mehr Infos
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