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Wenn das Kind zuhause ist: Tipps für die Arbeit von zuhause

Prof. Dr. Kerstin Jürgens

In Deutschland gibt es ein Virus.
Das Virus heißt: Corona-Virus.
Man bekommt durch das Virus eine neue Krankheit.
Keiner soll diese Krankheit bekommen.
Darum sollen viele Menschen zuhause bleiben:

  • Kinder gehen nicht zur Schule oder
    in den Kindergarten.
  • Mitarbeiter arbeiten von zuhause.
    Das nennt man: Homeoffice.
    Das spricht man: Hohm-of-fiss.

Kerstin Jürgens ist Professorin für Mikrosoziologie
an der Universität Kassel.
Sie gibt Tipps für die Gesundheit.

Arbeit von zuhause ist schwierig für einige Mitarbeiter

Forscher haben schon vor dem Corona-Virus gesagt:
Arbeit von zuhause kann gut sein.
Aber Arbeit von zuhause ist schwierig
für einige Mitarbeiter.
Zum Beispiel für Eltern,
die ihre Kinder zuhause betreuen müssen.

Frau Jürgens, warum ist Arbeit von zuhause
für Mitarbeiter mit Kindern schwierig?

Arbeitszeit und Freizeit müssen klar getrennt sein

Die Arbeit von zuhause ist für viele Mitarbeiter neu.
Viele Mitarbeiter haben Kinder zuhause.
Die Mitarbeiter können dann nicht nur arbeiten.
Die Mitarbeiter müssen auch ihre Kinder betreuen.
Damit beides gut klappt, braucht man klare Regeln.
Zum Beispiel:
Wann ist Arbeits-Zeit und wann ist Freizeit?
Das muss der Chef mit den Mitarbeitern planen.

Was können Mitarbeiter machen,
damit sie gut und gesund von zuhause arbeiten?

Mitarbeiter und Chefs müssen viel miteinander reden

Mitarbeiter und Chefs müssen viel miteinander reden. Das ist besonders wichtig.
Vielleicht kann ein Mitarbeiter
noch nicht gut von zuhause arbeiten.
Dann können alle darüber reden und
etwas verbessern.

Regeln für die Arbeit von zuhause

Es muss klare Regeln geben,
wie die Arbeit von zuhause sein soll. 
Zum Beispiel:

  • Wann arbeitet der Mitarbeiter von zuhause?
  • Wann liest der Mitarbeiter E-Mails?
    Wann kann man den Mitarbeiter anrufen?
  • Wie schreibt der Mitarbeiter seine Arbeits-Zeit auf?
    Dafür gibt es Apps und Computer-Programme.
Arbeit und Kinderbetreuung müssen getrennt sein

Für Mitarbeiter mit Kindern ist besonders wichtig:
Arbeits-Zeit und die Betreuung für die Kinder 
sind verschiedene Zeiten.
Man kann nicht beides zusammen machen.
Der Mitarbeiter muss für sich planen,

  • wann er arbeitet.
  • wann er seine Kinder betreut.

Das kann er seinem Chef dann sagen.

Wegen dem Corona-Virus arbeiten viele Eltern gerade von zuhause.
Die Eltern müssen zuhause auch ihre Kinder betreuen.

Wie können Eltern beides gut schaffen?

Die Kinder sollen verstehen, dass die Eltern zuhause arbeiten müssen

Die Eltern sollen viel mit ihren Kindern reden.
Die Kinder sollen verstehen,
dass die Eltern zuhause arbeiten müssen.
Zusammen können sie dann einen Plan machen.
Im Plan steht dann genau:

  • Wer hat welche Aufgaben?
  • Wann arbeiten die Eltern?
  • Wann haben die Eltern Freizeit?
Es muss Regeln für den Computer und das Internet geben

Vielleicht brauchen die Eltern den Computer
für ihre Arbeit.
Aber die Kinder wollen mit ihren Freunden
am Computer reden.
Dann muss es Regeln für den Computer und
das Internet geben.
Jeder soll genau wissen:
Wer darf wann an den Computer oder ins Internet?

Alleinerziehende Eltern

Vielleicht hat eine Mutter oder ein Vater
alleine ein Kind.
Das nennt man: Alleinerziehende Eltern.
Für alleinerziehende Eltern ist die Arbeit von zuhause besonders schwierig.
Denn sie müssen ihr Kind alleine betreuen.
Darum sollen Freunde und Familie
den alleinerziehenden Eltern helfen.
Aber im Moment ist das schwierig.
Meistens kann man nur mit reden und zuhören helfen.

Im Moment weiß keiner:
Wie lange müssen wir wegen dem Corona-Virus zuhause bleiben?
Darum sind viele Menschen unsicher.

Wie können wir trotzdem gesund und gut leben?

Tagesplan

Das ist besonders wichtig:
Man soll möglichst viele Dinge so wie immer machen.
Das nennt man auch: Routine.
Das spricht man: Ru-ti-ne.
Routinen sind zum Beispiel:

  • Man steht jeden Morgen um 6:30 Uhr auf.
  • Man isst jeden Abend um 18 Uhr.

Routinen sind jetzt besonders wichtig.

Kinder sind im Moment unsicher

Im Moment sind viele Menschen unsicher.
Besonders Kinder sind im Moment unsicher.
Eltern sollen mit ihren Kindern reden.
Sie müssen ihren Kindern erklären:
Man kann nicht immer alles planen.
Ab und zu passieren Dinge einfach.
Aber man kann immer daran denken:
Alles wird wieder gut.

Im Moment darf man nur alleine oder zu zweit draußen Sport machen

Bewegung und Sport sind gut für die Gesundheit.
Man kann auch zuhause oder draußen Sport machen.
Beim Sport draußen ist wichtig:
Im Moment darf man nur alleine oder zu zweit
draußen Sport machen.

Viel reden ist nun sehr wichtig

Im Moment soll sich keiner treffen.
Aber man kann immer noch
mit anderen Menschen reden.
Zum Beispiel am Telefon oder am Computer.
Viel reden ist nun sehr wichtig.

Wie können Firmen den Mitarbeitern
bei der Arbeit von zuhause helfen?

Mitarbeiter brauchen gute Hilfsmittel für die Arbeit von zuhause

Mitarbeiter brauchen gute Hilfsmittel
für die Arbeit von zuhause.
Zum Beispiel gute Computer oder 
Programme für den Computer.
Jede Firma soll sich darum kümmern.

Der Mitarbeiter lernt viel über die Arbeit von zuhause

Die Arbeit von zuhause ist für viele Mitarbeiter neu.
Die Mitarbeiter müssen sich erst daran gewöhnen.
Vielleicht schafft ein Mitarbeiter dann weniger Arbeit.
Aber dafür lernt der Mitarbeiter auch viel
über die Arbeit von zuhause.

Chefs und Mitarbeiter sollen immer 
gut über alles reden.
Zum Beispiel am Telefon oder im Video-Gespräch.
Die Mitarbeiter können auch zusammen
eine Mittags-Pause am Computer machen.
Sie reden dann in der Mittags-Pause 
mal nicht über die Arbeit.
Das ist gut für alle Mitarbeiter.

In Deutschland ist wegen dem Corona-Virus
im Moment vieles anders und neu.
Aber vielleicht können wir bald wieder normal zur Arbeit gehen.

Worauf müssen wir dann achten?

Was muss in Deutschland besser werden?

Alle sollen nach dem Corona-Virus
wieder gut arbeiten können.
Darum sollen alle jetzt darüber reden:
Was muss in Deutschland besser werden?
Zum Beispiel:

  • Für die Arbeit von zuhause braucht man Internet.
    Firmen sollen gut im Internet arbeiten können.
    Es muss überall in Deutschland 
    gutes Internet geben.
  • Für viele Berufe muss es mehr Geld geben.
    Zum Beispiel für Verkäufer an der Kasse.

4 Tipps für Chefs: 
So helfen Sie Ihren Mitarbeitern bei der Arbeit von zuhause

Ines Kohl

Ines Kohl ist Expertin für gute Arbeit bei der VBG.
Ihr Beruf heißt: Arbeits-Psychologin.
Ines Kohl erklärt:
Wie können Chefs den Mitarbeitern
bei der Arbeit von zuhause gut helfen?

Tipp 1: Reden Sie mit Ihren Mitarbeitern

Tipp 1:
Die Arbeit von zuhause ist für viele Mitarbeiter neu.
Jeder Mitarbeiter arbeitet anders von zuhause.
Zum Beispiel:
Nicht jeder hat zuhause ein eigenes Büro.
Dann kann man auch nicht so gut arbeiten.
Reden Sie dann mit Ihren Mitarbeitern.
Zusammen können Sie überlegen:
Welche Aufgaben schafft der Mitarbeiter
gut von zuhause?

Tipp2: Einige Mitarbeiter müssen ihre Kinder zuhause betreuen

Tipp2: 
Mitarbeiter müssen sich zuhause 
auch um andere Dinge kümmern.
Einige Mitarbeiter müssen 
ihre Kinder zuhause betreuen.
Sie können dann nicht immer ihre Arbeit machen.
Zum Beispiel schnell auf E-Mails antworten.
Das sollen Chefs wissen.

Tipp3: Reden Sie viel mit den Mitarbeitern

Tipp3:
Reden Sie viel mit den Mitarbeitern.
Zum Beispiel am Telefon oder im Video-Gespräch.
So merken die Mitarbeiter:
Ich bin meinem Chef wichtig.
Wir arbeiten immer noch alle zusammen. 
Erklären Sie Ihre Entscheidungen immer gut.
Zum Beispiel bei neuen Infos zu einer Aufgabe.

Tipp 4: Mitarbeiter müssen nicht immer erreichbar sein

Tipp 4:
In vielen Firmen sind Mitarbeiter immer erreichbar.
Zum Beispiel: 
Sie lesen nach der Arbeit noch E-Mails.
Das kann für Mitarbeiter aber auch sehr stressig sein.
Dann werden sie vielleicht krank. 

Es muss klare Regeln für Erreichbarkeit geben

Bei der Arbeit von zuhause ist besonders wichtig:
Mitarbeiter sollen nur 
in der Arbeits-Zeit erreichbar sein.
Darum muss es klare Regeln für Erreichbarkeit geben.
Zum Beispiel:

  • Wann lesen Mitarbeiter E-Mails von der Arbeit?
  • Wie schnell antworten Mitarbeiter auf E-Mails?

Nach der Arbeits-Zeit sollen Mitarbeiter
nicht mehr am Computer oder Handy arbeiten.
Das sollen Chefs ihren Mitarbeitern sagen.

Mehr Infos

Mehr Infos im Internet

Die VBG hat noch mehr Tipps zum Thema:
Gesund von zuhause arbeiten.
Sie finden die Tipps hier.

Das VBG-Projekt kommmitmensch

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Die VBG will:
Arbeit soll sicher sein.
Es soll weniger Unfälle bei der Arbeit geben.
Firmen sollen viel für Sicherheit und Gesundheit
bei der Arbeit machen.
Das nennt man auch: Prävention.
Prävention ist auch wichtig für die Arbeit von zuhause.
Firmen sollen jetzt überlegen:
Wie können wir die Arbeit von zuhause
gesund und sicher für alle Mitarbeiter machen?

Die VBG hat ein Projekt zur Prävention gemacht

Die VBG hat ein Projekt zur Prävention gemacht.
Das Projekt heißt: kommmitmensch.
Das spricht man: Komm mit, Mensch.
Alle Firmen sollen viel über Gesundheit und 
Sicherheit bei der Arbeit reden.
Darum hat die VBG Fragen und Themen
zur Prävention aufgeschrieben.
Firmen können dann darüber reden.
Dann weiß die Firma:
Das können wir in unserer Firma für Prävention tun.
Die Fragen und Themen stehen auf Karten.
Die Karten heißen: Dialog-Karten.
Firmen können die Dialog-Karten hier kaufen.

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