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Die Arbeit von einem Mannschafts-Arzt mit dem Corona-Virus

Dr. Volker Carrero

Dr. Volker Carrero ist der Arzt
für die Fußball-Mannschaft beim Verein FC. St. Pauli.
Sein Beruf heißt auch: Mannschafts-Arzt.
Dr. Volker Carrero hat viele Aufgaben.
Zum Beispiel:
Die Fußball-Spieler sollen sich nicht verletzen.
Dr. Volker Carrero achtet darauf.

Fußball-Spieler durften lange nicht spielen

Im Moment gibt es das Corona-Virus.
Die Fußball-Spieler vom FC St. Pauli
durften lange kein Fußball spielen.
Nun dürfen die Spieler wieder Fußball spielen.

Dr. Volker Carrero muss nun auf viele neue Dinge achten

Dr. Volker Carrero muss nun 
auf viele neue Dinge achten.
In diesem Text redet Dr. Volker Carrero darüber:

  • Was war schwierig beim Training
    wegen dem Corona-Virus?
  • Was macht ein Mannschafts-Arzt
    gegen Verletzungen beim Profi-Sport?
  • Wie arbeitet der FC St. Pauli 
    mit der VBG zusammen?

Herr Dr. Carrero, was waren Ihre Aufgaben in den letzten Monaten?

Eine Untersuchung beim Arzt

Ich arbeite nicht nur als Mannschafts-Arzt.
Ich arbeite auch als Orthopäde 
in einer Arzt-Praxis in Hamburg. 
Ein Orthopäde ist ein Arzt für Muskeln und Knochen.
Die Mannschaft vom FC St. Pauli durfte nun
wegen Corona lange kein Fußball spielen.
In dieser Zeit habe ich mehr
als Orthopäde in der Praxis gearbeitet.

Im Juni wussten wir dann:
Die Mannschaft darf wieder Fußball spielen.
Dann habe ich auch wieder mehr
als Mannschafts-Arzt gearbeitet.

Sie sind Experte für Sport-Medizin.
Was macht Ihnen mehr Spaß:
Die Arbeit als Mannschafts-Arzt oder die Arbeit in der Arzt-Praxis?

Die meisten Mannschafts-Ärzte arbeiten auch als Arzt in einer Arzt-Praxis

Die meisten Mannschafts-Ärzte arbeiten auch
als Arzt in einer Arzt-Praxis.
Das mache ich auch so.
Und mir macht beides viel Spaß.
Wegen dem Corona-Virus konnte ich 
länger nicht als Mannschafts-Arzt arbeiten.
In dieser Zeit hat mir die Arbeit 
als Mannschafts-Arzt gefehlt.

Was sind Ihre Aufgaben als Mannschafts-Arzt?

Dr. Carrero redet viel mit den anderen Mitarbeitern

Ich rede viel mit den anderen Mitarbeitern
im Verein FC St. Pauli.
Ich rede besonders viel

  • mit den Trainern. 
  • mit den Physio-Therapeuten.
  • mit den Fußball-Spielern.
Dr. Carrero sorgt dafür, dass die Spieler sich nicht verletzen

Ich mache 1-mal in der Woche eine Sprechstunde.
Mein Kollege macht auch 
1-mal in der Woche eine Sprechstunde.
So können wir mit den Spielern gut
über ihre Gesundheit reden.
Denn die Spieler sollen gesund sein.
Das ist bei meiner Arbeit am wichtigsten.
Darum behandele ich die Verletzungen 
von den Spielern.
Und ich sorge dafür,
dass die Spieler sich nicht verletzen.

Ein Vortrag zum Corona-Virus

Mein Kollege und ich haben auch 2 Vorträge 
zum Thema Corona-Virus gemacht.
In den Vorträgen haben wir 
zum Beispiel darüber geredet: 
Was ist wegen dem Corona-Virus 
nun anders beim FC St. Pauli?

Wie gut ist Ihre Beziehung zu den Spielern?

Dr. Carrero hat viel Erfahrung als Mannschafts-Arzt

Die Spieler vertrauen mir.
Das ist sehr wichtig für meine Arbeit.
Denn einige Spieler beim FC St. Pauli 
kommen aus dem Ausland.
Diese Spieler wissen oft nicht:
Wie arbeitet ein Mannschafts-Arzt
mit den Fußball-Spielern?
Ich bin 51 Jahre alt.
Ich habe viel Erfahrung als Mannschafts-Arzt.
Darum kann ich den Spielern alles gut erklären.
Darum vertrauen die Spieler mir.
Das ist gut so.
So kann ich mit den Spielern zusammenarbeiten.

In den letzten Jahren hat sich viel beim Profi-Sport verändert.
Verletzen die Spieler sich nun öfter als vorher?

Beim Profi-Sport hat sich vieles verbessert

Beim Profi-Sport hat sich vieles verbessert.
Zum Beispiel:

  • Die Sport-Plätze für das Training sind besser.
  • Es gibt Pläne für gesunde Ernährung
    für die Spieler.
Es gibt im Profi-Sport mehr Verletzungen

Aber es gibt auch mehr Verletzungen.
Zum Beispiel kleine Verletzungen von Muskeln.
Denn die Spieler müssen immer mehr leisten.
Das ist aber nicht nur beim Fußball so.
Das ist bei jedem Profi-Sport so.
Darum ist es gut,
dass es viele Verbesserungen im Profi-Sport gibt.
Denn sonst gibt es noch mehr Verletzungen.
Das will ich als Mannschafts-Arzt verhindern.
Es soll so wenig Verletzungen wie möglich geben.

Im Profi-Sport gab es schon viele Verbesserungen.
Erwartet man nun auch mehr von Mannschafts-Ärzten?

Mannschafts-Ärzte müssen nun mehr leisten

Ja, Mannschafts-Ärzte müssen nun mehr leisten.
Aber das ist nicht schlimm.
Jeder Arzt muss seine Arbeit sehr gut machen.
Das finde ich als Mannschafts-Arzt gut.
Denn so kann ich am besten arbeiten.
Und so kann ich meine Arbeit immer besser machen.

Eine Verletzung ist für einen Spieler im Profi-Sport oft sehr schlimm.
Vielleicht kann ein Spieler wegen einer Verletzung lange nicht spielen.
Oder ein Spieler kann gar nicht mehr spielen.
Darum muss der Mannschafts-Arzt die Verletzung gut behandeln.
Ist das sehr schwierig für Sie?

Dr. Carrero macht seine Behandlungen immer gleich gut

Nein, das ist nicht schwierig.
Ich mache meine Behandlungen immer gleich gut. 
Ich passe bei jeder Behandlung sehr gut auf.
Es ist egal,
ob die Person Fußball-Spieler ist oder nicht.
Für Spieler sind Verletzungen aber oft schlimmer.
Die Spieler sollen schnell wieder gut spielen können.
Darauf achten wir bei der Behandlung besonders.
Bis jetzt konnten alle Spieler 
nach Verletzungen wieder spielen.

Sie waren auch Mannschafts-Arzt beim Eis-Hockey.
Hockey spricht man: Hock-i.
Jetzt sind Sie Mannschafts-Arzt beim Fußball.
Was ist anders bei der Arbeit beim Fußball?

Beim Fußball darf man in einem Spiel 3 bis 5 Spieler auswechseln

Es gibt unterschiedliche Regeln
beim Eis-Hockey und beim Fußball.
Darum ist die Arbeit bei beiden Sport-Arten anders.
Ein Beispiel:
Beim Fußball ist es so:
In einem Spiel darf man 3 bis 5 Spieler auswechseln.
Das heißt: Ein Spieler vom Platz tauscht 
mit einem Spieler von der Bank.
Die Fußball-Spieler dürfen 
keine kleinen Verletzungen haben. 
Sie müssen sofort gut spielen können,
wenn sie eingewechselt werden.

Beim Eis-Hockey sind die Regeln anders

Beim Eis-Hockey ist das anders:
In einem Spiel darf man die Spieler 
ständig auswechseln.
Die Spieler spielen immer wieder für eine kurze Zeit.
Auch Spieler mit einer kleinen Verletzung 
können eine kurze Zeit spielen.

Ein verletzter Fußballer

Ein anderes Beispiel:
Ein Spieler hat eine schlimme Verletzung am Knie.
Ein Fußball-Spieler kann dann 
etwa 10 Wochen nicht spielen.
Aber ein Eis-Hockey-Spieler kann vielleicht schon
nach 3 Wochen wieder spielen.
Denn der Eis-Hockey-Spieler darf 
eine Schiene für das Knie tragen.
Das ist beim Fußball verboten.

Verletzungen beim Fußball  und beim Eis-Hockey sind ähnlich

Aber die Verletzungen beim Fußball 
und beim Eis-Hockey sind ähnlich.
Oft sind es Verletzungen an den Muskeln oder 
an den Bändern in den Muskeln.
Diese Verletzungen gibt es oft beim Sport.

Vielleicht kann man eine Verletzung nicht immer verhindern.
Aber man kann nach der Verletzung helfen,
dass der Spieler wieder schnell gesund wird.
Wie kann man das am besten machen?

Dr. Carrero kümmert sich um Prävention gegen Verletzungen

Es soll nur wenige Verletzungen geben.
Das ist besonders wichtig.
Das nennt man auch: Prävention.
Ich kümmere mich um Prävention.
Aber ich kann nicht jede Verletzung verhindern.
Dann kümmer ich mich 
um eine gute Behandlung für den Spieler.
Die VBG hilft mir dabei.

Ein Spieler muss wegen einer Verletzung ins Krankenhaus

Ein Beispiel:
Ein Spieler aus dem Ausland 
war neu beim FC St. Pauli.
Der Spieler musste wegen einer Verletzung 
ins Krankenhaus.
Im Krankenhaus war auch sofort 
eine Kollegin von der VBG.
Die Kollegin von der VBG hat sich 
um die Betreuung vom Spieler gekümmert.
So können alle gut zusammenarbeiten.

Wie genau arbeiten Sie mit der VBG zusammen?

Experten für Sport

Unser Verein FC St. Pauli arbeitet sehr viel
mit der VBG zusammen.
Zum Beispiel mit den Experten für Sport.
Die Experten nennt man auch: Sport-Referenten.

Ein Treffen für Prävention beim Fußball

1-mal im Jahr macht die VBG ein Treffen 
für Prävention beim Fußball.
Das Treffen heißt: Präventionssymposium Fußball.
Beim Treffen reden wir viel mit Experten
über Gesundheit und Verletzungen beim Fußball.

Eine App zum testen: Hat jemand eine Gehirnerschütterung?

Wir machen auch ein Projekt zum Thema:
Gehirn-Erschütterungen bei Fußball-Spielern.
Eine Gehirn-Erschütterung ist
eine Verletzung am Kopf.
Wir haben eine App für das Smartphone gemacht.
Mit der App kann man testen:
Hat jemand eine Gehirnerschütterung?
Die VBG unterstützt das Projekt.
Das finden wir sehr gut.
Denn unser Projekt kann 
für alle Fußball-Vereine wichtig sein.
Mehr Infos zum Projekt finden Sie hier.
Die Infos sind nicht in Leichter Sprache.

Im Moment gibt es in Deutschland das Corona-Virus.
Wie arbeiten Sie als Mannschafts-Arzt jetzt weiter?

Wegen dem Corona-Virus durften die Spieler lange nicht zusammen trainieren

Wegen dem Corona-Virus durften die Spieler 
lange nicht zusammen trainieren.
In der Zeit haben die Spieler alleine trainiert.
Jeder Spieler hatte einen eigenen Trainings-Plan.
Aber diese Pause vom Training 
war nicht für alle Spieler schlecht.
Spieler mit Verletzungen konnten 
in der Pause wieder gesund werden.

Zwei Fußball-Spieler

Dann durften die Spieler wieder 
in kleinen Gruppen zusammen trainieren.
Nun dürfen alle Spieler wieder zusammen trainieren.
Dabei achten wir auf alle neuen Regeln
wegen dem Corona-Virus.
Nach der Pause vom Training sollten 
alle Spieler wieder sofort gut spielen.
Darum achten wir besonders darauf,
dass die Spieler weiter gesund bleiben.

Wie waren die ersten Fußball-Spiele
nach der Pause wegen dem Corona-Virus?

Gesundheit ist immer wichtiger als Fußball-Spiele

Alle haben sich gefreut,
dass es wieder Fußball-Spiele gibt.
Aber wichtig ist auch:
Wegen dem Corona-Virus sterben immer noch Menschen auf der ganzen Welt.
Darum sage ich: 
Gesundheit ist immer wichtiger als Fußball-Spiele.

Ein Fußball-Stadion

Aber Fußball-Spiele sind für viele Menschen wichtig.
Zum Beispiel für die Fans im Stadion.
Im Moment dürfen noch keine Fans
bei den Fußball-Spielen dabei sein.
Das finde ich sehr schade.
Denn ich freue mich besonders auf die Fans
bei den Fußball-Spielen im Stadion.
Das ist beim FC St. Pauli etwas sehr Besonderes.

Mehr Infos

Mit dem M-Arzt Verfahren sollen Mannschafts-Ärzte Sportler gut behandeln

Am 1. Januar 2016 hat die VBG ein Projekt
zu Prävention beim Sport gemacht.
Das Projekt heißt: M-Arzt-Verfahren.
M-Arzt ist kurz für: Mannschafts-Arzt.
Bei dem Projekt geht es darum:
Mannschafts-Ärzte sollen viel 
für Prävention beim Sport machen.
Mit dem M-Arzt Verfahren sollen Mannschafts-Ärzte Sportler gut behandeln.

Es gibt mehrere Ärzte für die Sportler

Mannschafts-Ärzte sind nicht 
die einzigen Ärzte für Sportler.
Es gibt zum Beispiel auch den D-Arzt.
Das ist kurz für: Durchgangs-Arzt.
Ein Durchgangs-Arzt kümmert sich um Unfälle.
Ein Mannschafts-Arzt ist oft ein H-Arzt.
H-Arzt ist kurz für: Arzt für Heilbehandlung.
Das heißt: 
Der Arzt darf eine Verletzung behandeln.

Die VBG hat das Projekt zum M-Arzt Verfahren gemacht

Aber am 31. Dezember 2015 gab es 
eine neue Regel für H-Ärzte.
Einige Mannschafts-Ärzte durften dann 
nicht mehr als H-Arzt arbeiten.
Darum hat die VBG das Projekt 
zum M-Arzt Verfahren gemacht.
So können Mannschafts-Ärzte weiter gut arbeiten.
Denn Mannschafts-Ärzte müssen
viele Kurse zur Prävention beim Sport machen.
Jetzt arbeiten viele Sport-Vereine 
mit dem M-Arzt-Verfahren.

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