Zur Startseite
Zur VBG Startseite
Logo Certo

Was steht auf dem Beitrags-Bescheid von der VBG?

Die VBG versichert Firmen.

Dafür bezahlen die Firmen Geld.

Dieses Geld nennt man: Beitrag.

Die VBG sagt den Firmen, 
wie hoch der Beitrag für ein Jahr ist.

Das nennt man: Beitrags-Bescheid.

Im Frühjahr 2021 bekommen alle Firmen 
den Beitrags-Bescheid von der VBG.

 

In diesem Text erklärt die VBG:

Wie berechnet die VBG den Beitrag?

Und was steht im Beitrags-Bescheid?

Was ist wichtig beim Beitrags-Bescheid?

Die VBG bezahlt die Kosten aus dem letzten Jahr mit dem Beitrag von den Firmen.

Die VBG prüft jedes Jahr, 
welche Kosten es im letzten Jahr gab.

Dann macht die VBG den Beitrags-Bescheid 
für alle Firmen.

Keine Firma soll zu viel bezahlen.

Denn die VBG darf mit den Beiträgen
kein Geld verdienen.
Die VBG muss den Beitrags-Bescheid 
an die Firmen schicken.

Das steht in dem Gesetz: SGB VII Paragraf 168.

SGB VII ist kurz für: Siebtes Sozialgesetzbuch.

Wie berechnet die VBG meinen Beitrag?

Das kommt darauf an:

  • Wie viel Geld bezahlen Sie für den Lohn von allen Mitarbeitern in Ihrer Firma?
    Das nennen wir: Bruttoarbeitsentgelt.
  • Wie gefährlich ist die Arbeit in Ihrer Firma?
    Das nennen wir: Gefahrklasse.
    Firmen mit mehr Gefahren bezahlen 
    mehr Beitrag für die Versicherung.
  • Wie viel Geld hat die VBG letztes Jahr ausgegeben? Das nennen wir: Beitragsfuß. Der Beitragsfuß ist für alle Firmen gleich. Der Vorstand von der VBG bestimmt jedes Jahr, wie hoch der Beitragsfuß ist.

Was ist die Lastenverteilung?

Viele Arbeits-Bereiche verändern sich.
Es gibt nun viel weniger gefährliche Berufe. 
Zum Beispiel die Arbeit im Bergbau.
Hier gab es oft Unfälle und Krankheiten.
Die Beiträge für die Versicherung sind höher.
Aber wenn es weniger Mitarbeiter gibt,
gibt es auch weniger Beiträge.
Nun gibt es viele neue Berufe.
Zum Beispiel Arbeit im Büro mit Computern.
Hier gibt es weniger Unfälle und Krankheiten.
Die Beiträge für die Versicherung sind niedrig.
Das heißt:
Versicherungen verlieren 
sehr viele hohe Beiträge.
Und die Versicherungen bekommen 
nur sehr viele niedrige Beiträge.

Für einige Versicherungen ist das schwierig.
Sie müssen immer noch viele Renten bezahlen.
Zum Beispiel Renten für die alten Mitarbeiter
aus gefährlichen Berufen.
Das geht mit den vielen niedrigen Beiträgen
nicht mehr gut.

Darum gibt es die Lastenverteilung.

Lastenverteilung heißt:

Alle Berufs-Genossenschaften kümmern sich
zusammen um alle Renten

  • für Unfälle.
  • für Berufs-Krankheiten.

Jede Berufs-Genossenschaft bezahlt
einen Teil von den Kosten.
Das machen die Berufs-Genossenschaften
mit den Beiträgen von den Firmen.

Für einige Einrichtungen gibt es 
keine extra Kosten bei der Lastenverteilung.
Diese Einrichtungen sind

  • Einrichtungen von der Kirche.
  • gemeinnützige Einrichtungen.
  • mildtätige Einrichtungen.
    Zum Beispiel Kranken-Pflege.

Das steht in diesem Gesetz:
Paragraf 180 Absatz 2 SGB VII

Wie berechnet die VBG den Beitrag für ehrenamtliche Mitarbeiter?

Ehrenamt heißt:

Man macht die Arbeit freiwillig und
bekommt dafür kein Geld.

Ehrenamtliche können in vielen
verschiedenen Einrichtungen arbeiten.
Einrichtungen müssen auch für Ehrenamtliche
einen Beitrag bezahlen.

Die Regeln dafür stehen in diesem Gesetz: 
Paragraf 2 Absatz 1 Nr. 10a SGB VII.

Dafür muss die VBG wissen:
Wie viele Ehrenamtliche gibt es in der Firma?

Für jeden Ehrenamtlichen zahlt die Firma dann
einen Beitrag.
Dieser Beitrag heißt: Beitragsfuß.

Ein Beispiel:

Ein Verein hat 10 Ehrenamtliche.

Der Beitragsfuß ist 9 Euro.

Dann muss der Verein 90 Euro
als Beitrag an die VBG zahlen.

So berechnet die VBG auch den Beitrag für

  • Mitarbeiter in Kirchen. 
  • Mitarbeiter in privaten Firmen.
    Zum Beispiel Familien-Firmen.

Das steht in diesem Gesetz:

Paragraf 2 Absatz 1 Nr. 10b SGB VII.

Wie berechnet die VBG den Beitrag für Mitarbeiter 
in Qualifizierungs-Maßnahmen?

Qualifizierungs-Maßnahmen sind Weiterbildungs-Kurse
von der Bundesagentur für Arbeit.
Wenn eine Person so einen Kurs macht,
ist sie in dieser Zeit versichert.
Das steht in diesem Gesetz:
Paragraf 2 Abs. 1 Nr. 2 und 14b SGB VII.

Der Beitrag für eine Person für einen Monat
heißt Beitragsfuß.
Die VBG muss dann wissen: Wie viele Monate geht der Kurs?

Ein Beispiel:
Eine Person hat für 5 Monate einen Kurs gemacht.
Der Beitragsfuß ist 9 Euro
für eine Person für einen Monat.
Dann bekommt die VBG
als Gesamt-Beitrag 45 Euro.

Was ist wichtig bei der Entgelt-Meldung?

Entgelt-Meldung heißt:

Die Chefs von Firmen sagen der VBG, 
wie viel Geld die Mitarbeiter verdienen.

Das heißt auch: Lohn-Nachweis.

Chefs müssen den Lohn-Nachweis immer
bis zum 16. Februar im nächsten Jahr machen.

Chefs müssen den Lohn-Nachweis 
am Computer machen.
Das heißt: Lohnnachweis Digital.

Vielleicht macht ein Chef den Lohn-Nachweis nicht.

Dann überlegt die VBG selbst, 
wie viel die Mitarbeiter verdienen.

Das steht in diesem Gesetz:
§ 165 Abs. 3 SGB VII.

SGB VII ist kurz für: Siebtes Sozialgesetzbuch.

Eine Anleitung zum Lohnnachweis Digital finden Sie hier.

Die Anleitung ist nicht in Leichter Sprache.

Wofür braucht die VBG meine Kundennummer 
und Rechnungsnummer?

Die Kundennummer ist Ihre persönliche Nummer von Ihrer Firma.

Mit der Kundennummer weiß die VBG immer,
um welche Firma es geht.

Die Rechnungsnummer steht unten rechts
auf dem Beitrags-Bescheid.

Manchmal steht sie auch auf dem Brief, 
den Sie mit dem Beitrags-Bescheid bekommen.

Die Rechnungsnummer brauchen Sie,
wenn Sie den Beitrag an die VBG bezahlen.

Geben Sie die Rechnungsnummer bei einer Überweisung als Verwendungszweck an.

So weiß die VBG immer, 
welche Firma den Beitrag bezahlt hat.

Wie kann ich den Beitrag einfacher bezahlen?

Sie können den Beitrag mit einer Überweisung bezahlen.
Die Überweisung müssen Sie jedes Mal 
selber machen.

Oder Sie können der VBG erlauben, dass 
die VBG den Beitrag von Ihrem Konto abbucht.

Sie müssen den Beitrag dann nicht selber überweisen.

Das nennt man auch: SEPA-Lastschriftmandat.

Sie müssen der VBG sagen,
dass Sie den Beitrag so bezahlen wollen.

Und Sie können immer sagen:

Ich möchte nicht mehr, dass die VBG 
den Beitrag von meinem Konto abbucht.

Ich bezahle den Beitrag wieder 
mit einer Überweisung selber.

Mehr Infos:

Die VBG hat ein Beispiel
für einen Beitrags-Bescheid gemacht.

Bei dem Beispiel sehen Sie,
wie Ihr Beitrags-Bescheid aussehen kann.

Und die VBG erklärt bei dem Beispiel auch,
was genau auf dem Beitrags-Bescheid steht.

Sie finden das Beispiel 
für den Beitrags-Bescheid hier.

Das Beispiel ist nicht in Leichter Sprache.

Veröffentlicht am

Das könnte Sie auch interessieren

Certo durchsuchen...