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So passen Arbeit und Familie gut zusammen

Diedrich Bremer arbeitet am Laptop, auf seinem Schoß sitzt sein Sohn

Diedrich Bremer arbeitet für die Otto Group 
in Hamburg.
Er ist Bereichs-Leiter von 10 Mitarbeitern.

Herr Bremer hat auch zwei Kinder.
Er will sich gut um die Arbeit
und gut um die Familie kümmern.
Darum arbeitet Herr Bremer 
etwas weniger Stunden in der Woche.
Er hat eine: 90-Prozent-Stelle.
Das nennt man auch: Teilzeit.

Wie passen Arbeit und Familie gut zusammen?
Dafür braucht man gute Regeln.
Hier stehen mehr Infos dazu.

Ein kleines Kind beim Spielen.

Die Kinder von Herrn Bremer heißen 
Johann und Luise.
Johann ist 4 Jahre alt.
Luise ist 6 Jahre alt.

Herr Bremer will genug Zeit
für seine Kinder haben.
Darum arbeitet er weniger.
Dann kann er mehr mit seinen Kindern spielen.

Ein Mann in einem Büro.

Aber Herr Bremer ist Bereichs-Leiter in der Firma.
Vielleicht brauchen seine Mitarbeiter mal Hilfe.
Darum können die Mitarbeiter 
ihn auch zuhause anrufen.
Dafür gibt es Regeln.

Ein Kalender.

Ein Beispiel:
Herr Bremer hat auf der Arbeit einen Kalender.
In diesen Kalender schreibt er auch,
wann er seine Kinder abholen muss.
Dann wissen seine Mitarbeiter:
Herr Bremer hat keine Zeit.
Er bekommt dann auch keine Anrufe.
Das machen die Mitarbeiter nur,
wenn es wirklich dringend ist.

Ein Mann an einem Arbeitsplatz mit einer Uhr.

Herr Bremers Frau arbeitet auch bei Otto.
Beide haben eine Teilzeit-Stelle.
So können sie Arbeit und Familie gut planen.
Dafür gibt es einen Wochenplan:

  • Montags arbeitet Herr Bremer von zuhause.
    Um 16 Uhr holt er seine Kinder ab.
  • Dienstags arbeiten Herr und Frau Bremer länger.
    Ein Kindermädchen ist dann für die Kinder da.
  • Mittwochs arbeitet Herr Bremer nur bis 15 Uhr.
  • Donnerstags arbeitet Frau Bremer nur bis 15 Uhr.
  • Freitags arbeitet Frau Bremer von zuhause.
Daumen nach oben.

Für die Mitarbeiter ist es in Ordnung,
dass Herr Bremer weniger Stunden arbeitet.
Er hat auch keine Angst,
dass jemand anderes Bereichs-Leiter wird.
Er ist schon seit 7 Jahren Bereichs-Leiter.
Seit 3 Jahren arbeitet er in Teilzeit.
Die Mitarbeiter haben sich darüber nie beschwert.
Die meisten finden es aber spannend,
wie Herr Bremer seine Arbeit plant.

Eine bunte Menschengruppe.

Es gibt in Deutschland nur wenige Männer,
die Kinder haben und in Teilzeit arbeiten.
Im Jahr 2017 waren das nur 6 Prozent.
Es gibt viel mehr Frauen, 
die Kinder haben und in Teilzeit arbeiten.
Im Jahr 2017 waren das 66,5 Prozent.

Ein handbeschriebener Zettel.

Für Herrn und Frau Bremer ist es gut,
dass beide in Teilzeit arbeiten.
Beide können gleich viel arbeiten
und sich um die Familie kümmern.
Dafür halten Sie sich an ihren Wochenplan.
Vielleicht gibt es mal einen wichtigen Termin
auf der Arbeit.
Dann ändern sie ihren Wochenplan zusammen.

Eine Kinderspielecke.

Das ist wichtig für Herrn und Frau Bremer:

Zuhause gibt es Zeiten für die Arbeit
und Zeiten für die Familie.
Darum benutzen sie ihre Handys nicht
im Kinderzimmer oder im Schlafzimmer.
Sonst liest man vielleicht E-Mails von der Arbeit.

Ein Blatt Papier mit Regeln.

Es muss gute Regeln geben,

  • wann man etwas für die Arbeit tut.
  • wann Mitarbeiter einen erreichen können.

Sonst arbeitet man vielleicht zu viel.
Dann ist man gestresst und wird krank.

Ein Telefon. Ein Computer.

Susanne Roscher ist Expertin bei der VBG.
Ihr Beruf ist: Arbeits-Psychologin.
Sie sagt:

Oft bekommen Mitarbeiter auch nach der Arbeit
noch Anrufe oder Nachrichten von der Arbeit.
Aber oft erwarten Chefs das gar nicht.

Das weiß auch Herr Bremer.
Vielleicht schreibt er mal E-Mails an Mitarbeiter,
die schon Feierabend haben.
Dann schreibt er den Mitarbeitern aber auch:
Sie müssen sich nicht sofort darum kümmern.

Daumen nach oben.

Herr Bremer zeigt:
Man kann auch  weniger arbeiten
oder mal von zuhause arbeiten.
Man ist dann trotzdem gut erreichbar für die Arbeit.
Das ist gut für die Mitarbeiter und und für die Firma.

Herr Bremer fühlt sich nicht schlecht,
wenn er weniger arbeitet.
So kann er für seine Kinder da sein.
Das ist wichtiger, als mehr zu arbeiten.

3 Tipps, wenn Sie für die Arbeit erreichbar sind

Ein Mann steht vor einer Uhr.

1: Zeiten planen

Müssen Sie auch nach der Arbeit erreichbar sein?
Zum Beispiel:

  • Sie bekommen oft E-Mails von Kunden.
  • Mitarbeiter rufen Sie zuhause an.

Dann müssen Sie Zeiten planen,
wann Sie für die Arbeit erreichbar sind.
Dann können Sie Ihr Handy auch mal ausschalten.
Das ist besser, damit Sie auch Ihre Ruhe haben.

Ein Computer.

2: Gute Arbeits-Geräte

Arbeiten Sie nicht nur auf der Arbeit?
Zum Beispiel:

  • Sie arbeiten auch von zuhause.
  • Sie arbeiten auch unterwegs.

Dafür brauchen Sie einen Laptop
oder ein Handy.

Sie sollen damit überall gut arbeiten können.

Zwei Personen unterhalten sich.

3: Ein gutes Vorbild

Zeigen Sie Ihren Mitarbeitern,
wie Arbeit und Freizeit gut zusammenpassen.
Dann wissen Ihre Mitarbeiter,
wie sie das selbst gut planen können.
So sind sie ein gutes Vorbild für Ihre Mitarbeiter.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Die Infos sind nicht in Leichter Sprache.

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