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Sehr guter Arbeits-Schutz beim WDR

AMS heißt Arbeitsschutz mit System

Die Arbeit in einer Firma soll sicher sein.
Dafür gibt es viele Gesetze und Regeln.
Darum muss jede Firma
die Arbeits-Sicherheit gut planen.
Die Planung und Aufgaben für Arbeits-Sicherheit
nennt man auch: Arbeitsschutz-Management.
Ein Arbeitsschutz-Management heißt: AMS.
Das ist kurz für: Arbeitsschutz mit System.

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Der WDR macht besonders gutes AMS.
WDR ist kurz für: Westdeutscher Rundfunk Köln.
Der WDR hat von der VBG 
eine Auszeichnung für gutes AMS bekommen.
Der WDR bekommt die Auszeichnung
schon zum fünften Mal.

Rudolf Demuth-Schütz, Sicherheitsingenieur des WDR

Rudolf Demuth-Schütz arbeitet beim WDR.
Sein Beruf heißt: Sicherheits-Ingenieur.
Ingenieur spricht man: In-dje-ni-ör.
Wir haben mit Rudolf Demuth Schütz
über das AMS beim WDR gesprochen.

Im Jahr 2007 hat die VBG beim WDR zum ersten Mal geprüft:
Wie gut ist der Arbeits-Schutz beim WDR?
Herr Demuth-Schütz,
warum haben Sie damals entschieden, 
dass der WDR AMS machen soll?

Der WDR hat in vielen Städten in Nordrhein-Westfalen Fernseh-Studios

Wir haben beim WDR
sehr viele Arbeits-Bereiche und Aufgaben.
Am Anfang waren wir nur ein Radio-Sender.
Dann haben wir Sendungen im Fernsehen gemacht.
Jetzt machen wir auch Sendungen im Internet.
Früher haben wir nur in Köln
in unserem Fernseh-Studio gearbeitet.
Jetzt haben wir in vielen Städten
in Nordrhein-Westfalen Fernseh-Studios.
Unsere Mitarbeiter arbeiten
in vielen verschiedenen Arbeits-Bereichen.

Für alle Arbeitsbereiche gibt es Regeln

Jeder Arbeits-Bereich hatte schon Regeln
für den Arbeits-Schutz.
Aber mit dem AMS konnten wir
die Regeln für alle besser machen.
Wir konnten die Regeln
für jeden Arbeits-Bereich ordnen.
Und wir konnten einige Regeln
für alle Arbeits-Bereiche machen.
Darum hat uns das AMS sehr geholfen.
Wir haben dabei zusammen mit der VBG
in Bergisch-Gladbach gearbeitet.
Denn wir arbeiten schon lange zusammen.

Das Motto vom WDR ist:
Gemeinsam wollen wir das Leben jedes Einzelnen
jeden Tag ein bisschen wertvoller machen.

Das heißt:
Der WDR will dabei helfen,
dass alle gut und glücklich leben können.
Herr Demuth-Schütz, was denken Sie:
Hat der WDR die Auszeichnung wegen dem Motto bekommen?

Viele Menschen beim WDR helfen beim Arbeitsschutz

Ich denke:
Wir haben die Auszeichnung 
wegen vielen Gründen bekommen.
Viele Menschen helfen uns,
damit wir guten Arbeits-Schutz machen können.
Zum Beispiel:

  • Die Chefs vom WDR
  • Die Chefs von jedem Arbeits-Bereich
  • Die Personal-Vertretung.
    Das ist eine Gruppe in der Firma,
    die sich um die Mitarbeiter in der Firma kümmert.
Einige Mitarbeiter arbeiten beim WDR als Sicherheits-Beauftragte

Und einige Mitarbeiter arbeiten
bei uns als Sicherheits-Beauftragte.
Sie prüfen beim WDR:

  • Welche Gefahren gibt es?
  • Was kann man gegen die Gefahren machen?

So helfen auch die Mitarbeiter
bei dem Arbeits-Schutz.
Das hat die VBG geprüft und gesagt:
Der Arbeits-Schutz beim WDR ist sehr gut.
Darum haben wir wieder die Auszeichnung
für gute Arbeits-Sicherheit bekommen.

Es gibt viele Gesetze und Regeln für den Arbeits-Schutz.
Im Jahr 2018 gab es eine neue wichtige Regel.
Die Regel heißt: DIN ISO 45001.

Der WDR gehört zur Firma ARD.
Der WDR hält sich seit dem letzten Jahr an die neue Regel.
Das machen andere Firmen von der ARD noch nicht.
Herr Demuth-Schütz, warum hält der WDR sich
an die neue Regel für den Arbeits-Schutz?

Die Regeln für Arbeitsschutz gelten auch für Fremdfirmen

Einige Aufgaben macht der WDR nicht selber.
Die Aufgaben macht dann eine andere Firma.
Die Firma hat einen Vertrag mit dem WDR.
So eine Firma nennt man: Fremdfirma.
Die neue Regel für Arbeits-Schutz ist

  • für Mitarbeiter beim WDR
  • und für Mitarbeiter von einer Fremdfirma.
Was können wir für den Arbeits-Schutz für alle Mitarbeiter machen?

Darum hat der WDR mit der neuen Regel geprüft:

  • Wer kümmert sich um die Mitarbeiter
    von einer Fremdfirma?
  • Können Mitarbeiter von einer Fremdfirma
    gut bei uns arbeiten?
    Zum Beispiel:
    Kennen die Mitarbeiter ihre Aufgaben gut?
  • Schreiben alle Mitarbeiter genau auf,
    was sie gemacht haben?

So wissen wir genau:
Was können wir für den Arbeits-Schutz
für alle Mitarbeiter machen?

Der WDR prüft, was er beim Arbeits-Schutz besser machen kann

Das ist auch wichtig bei der neuen Regel:
Wir prüfen nicht nur die Gefahren bei der Arbeit.
Wir prüfen auch:
Was können wir beim Arbeits-Schutz
besser machen?

Mitarbeiter können auch mal von Zuhause arbeiten

Wenn wir etwas ändern für Arbeits-Schutz,
prüfen wir auch:
Ist das für alle Mitarbeiter gut?
Zum Beispiel:
Mitarbeiter können auch mal 
von Zuhause arbeiten.
Das ist vielleicht für einige Mitarbeiter schwierig,
weil sie dann nicht mehr gut wissen:
Wann ist Arbeits-Zeit und wann Freizeit?
Aber vielleicht ist das für einige Mitarbeiter
auch gut.
Zum Beispiel für Mitarbeiter mit Kindern.

Die neue Regel gilt für alle Studios vom WDR:

  • Für die 11 Studios in NRW.
  • Für die 7 Studios im Ausland.

Herr Demuth-Schütz,
was sind die größten Probleme bei der Arbeits-Sicherheit?

Die Arbeit soll für alle Mitarbeiter sicher sein

Wir mussten in den letzten Jahren Geld sparen.
Darum mussten wir einige Mitarbeiter entlassen.
Darum haben die anderen Mitarbeiter
jetzt mehr Aufgaben.
Und einige Aufgaben machen jetzt
Mitarbeiter von anderen Firmen.
Die Arbeit soll aber für alle Mitarbeiter sicher sein.
Wir müssen uns darum kümmern.
Darum prüfen wir in allen Studios immer wieder:
Wie können wir die Arbeits-Sicherheit
besser machen?

Wenn eine Firma mit AMS arbeitet,
muss sie das AMS immer besser machen.
Dafür gibt es in jedem Jahr neue Ziele und Themen.
Im letzten Jahr war das Thema: Brand-Schutz.
Welches Thema gibt es in diesem Jahr?

Der WDR hat den Brand-Schutz im Studio in Köln besser gemacht

In unserem Studio in Köln haben wir schon geprüft:

  • Welche Gefahren gibt es durch Feuer?
  • Wie können wir uns vor Feuer schützen?
    Das nennt man auch: Brand-Schutz.

Das haben wir aufgeschrieben
in eine Gefährdungs-Beurteilung.
So konnten wir den Brand-Schutz
im Studio in Köln besser machen.

Der Brandschutz soll überall verbessert werden

Das wollen wir auch
in den anderen Studios vom WDR machen.
Wir haben damit schon angefangen
in den Landes-Studios.
Die Landes-Studios sind
zum Beispiel in Düsseldorf und Bielefeld.
Im Studio in Köln-Bocklemünd haben wir
auch schon damit angefangen.
Das wollen wir in diesem Jahr fertig machen.

Ein anderes Thema sind Unfälle bei der Arbeit

Ein anderes Thema sind Unfälle bei der Arbeit.
Die meisten Unfälle beim WDR sind Wege-Unfälle.
Das heißt:
Die Unfälle passieren auf dem Weg zur Arbeit
oder von der Arbeit nach Hause.
Viele Unfälle sind mit dem Fahrrad.
Denn es fahren mehr Mitarbeiter mit dem Fahrrad.
Das ist gut für die Luft und Natur.

Im Fahrsicherheits-Training lernen die Mitarbeiter, wie man Unfälle vermeiden kann

Wir wollen vermeiden,
dass es so viele Unfälle mit dem Fahrrad gibt.
Darum wollen wir Kurse für Mitarbeiter machen.
Die Kurse nennt man: Fahrsicherheits-Training.
In den Kursen lernen die Mitarbeiter,
wie man Unfälle vermeiden kann.
wie man sicher Fahrrad fährt.

Herr Demuth-Schütz, Sie reden viel
mit anderen Sicherheits-Ingenieuren.
Zum Beispiel vom ZDF oder von der ARD.
Sie sind zusammen in einem Arbeitskreis.
Über welche Themen reden Sie?
Und wie können Sie so das AMS besser machen?

Ein Arbeitskreis erstellt neue Texte

Wir reden zum Beispiel über:

  • Neue Regeln zum Arbeits-Schutz und Gesundheits-Schutz
  • Neue Arbeits-Bedingungen
  • Neue Hilfs-Mittel bei der Arbeit

Wir schreiben auch viele Texte.
Zum Beispiel:

  • Gefährdungs-Beurteilungen
  • Anleitungen für gute Arbeits-Sicherheit

Die Texte sind für alle aus dem Arbeitskreis.

Der Arbeitskreis sucht nach Gefahren

Der Arbeitskreis trifft sich 2 Mal im Jahr.  
Aber wir reden auch zwischen den Treffen miteinander. 
Zum Beispiel im Moment wegen dem Corona-Virus.
So können wir schnell prüfen:

  • Welche neuen Gefahren gibt es?
  • Wie können wir die Mitarbeiter schützen?

Mit AMS gut arbeiten

AMS ist kurz für Arbeitsschutz mit System

Jede Firma muss die Arbeits-Sicherheit gut planen.
Die Planung und Aufgaben für Arbeits-Sicherheit
nennt man auch: Arbeitsschutz-Management.
Ein Arbeitsschutz-Management heißt: AMS.
Das ist kurz für: Arbeitsschutz mit System.

AMS ist besonders gut für eine Firma,

  • weil sich die Firma so an alle Regeln
    für Arbeits-Schutz hält.
  • weil die Firma so gut arbeiten kann.
Die Firma prüft Gefahren auf der Arbeit

Es gibt 7 Schritte beim AMS:

1. Die Firma entscheidet:

  • Wer kümmert sich um das AMS?

2. Die Firma prüft:

  • Können alle Mitarbeiter gut und sicher arbeiten?
  • Welche Gefahren gibt es bei der Arbeit?

3. Die Firma plant:

  • Was können wir für Arbeits-Sicherheit machen?

4. Die Firma spricht mit den Mitarbeitern
über Arbeits-Sicherheit.

Die Firma verteilt die Aufgaben für Arbeits-Sicherheit

5. Die Firma plant:

  • Wer kümmert sich um welche Aufgaben
    für Arbeits-Sicherheit?
  • Was machen wir bei einem Notfall
    in der Firma?

6. Die Firma überlegt:

  • Ist die Arbeits-Sicherheit bei uns schon gut?
  • Wie können wir noch mehr für Arbeits-Sicherheit machen?

7. Die Firma überlegt:

  • Wie können wir das AMS noch besser machen?

Mehr Infos

Mehr Infos im Internet

Wie arbeiten andere Fernseh-Sender
trotz Corona-Virus gut weiter?
Das haben wir den Fernseh-Sender RTL gefragt.
Sie finden den Text hier.
Der Text ist in Leichter Sprache.

Mehr Infos zum AMS finden Sie hier.
Die Infos sind nicht in Leichter Sprache.

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