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Verantwortung zeigenGemeinsam in die neue Normalität

Vor einem guten Jahr berichtete Certo, wie die Allianz trotz und mit der Coronavirus-Pandemie für sicheres und gesundes Arbeiten sorgte. Nun gibt es ein Update.

Certo hat bei Christina Bersick, Leiterin der Unternehmenskommunikation der Allianz Deutschland, nachgefragt, wie das Unternehmen die letzten zwölf Monate mit den mit dem Coronavirus verbundenen Herausforderungen umgegangen ist.

Frau Bersick, vor einem Jahr sagten Sie: „Wir möchten den Beschäftigten eine Art Planungssicherheit geben. Gleichzeitig fahren wir auf Sicht. Wir müssen uns ausschließlich danach richten, was im Rahmen der Pandemie möglich ist.“ Wie sieht es aktuell aus?
Bersick:
Wir beobachten die Entwicklungen rund um Corona weiter sehr genau – die Pandemie ist (noch) nicht vorbei. Entscheidungen und Vorsichtsmaßnahmen treffen wir weiterhin auf Grundlage unseres bereits im Frühjahr 2020 entwickelten Stufenplans in Abhängigkeit von den Inzidenzzahlen und anderen Rahmenbedingungen.

Wie viele Kolleginnen und Kollegen sind denn aktuell im Homeoffice, und wie viele sind im Büro?
Bersick:
Wie vor einem Jahr arbeitet aktuell der Großteil unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erneut dauerhaft von zu Hause aus. Zwischenzeitlich hatte uns die Entwicklung der Pandemie Hoffnung und eine schrittweise Rückkehr der Kolleginnen und Kollegen ins Büro möglich gemacht. Doch durch die sich erneut verschlechternde Infektionslage in Deutschland besteht seit Dezember eine gesetzliche Homeoffice-Pflicht. Betriebliche Ausnahmen davon gibt es nur für betriebs- oder geschäftskritische Funktionen und bei wichtigen persönlichen Gründen, die wie gesetzlich vorgesehen weiterhin möglich sind. Außerdem können momentan maximal 30 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den jeweiligen Betriebsstätten arbeiten. Die aktuelle Quote liegt aber deutlich darunter, im Bereich von rund 15 Prozent. Wer in die Allianz-Betriebsstätten kommt, muss auf jeden Fall einen 3G-Nachweis erbringen.

Christina Bersick schaut den nächsten Monaten vorsichtig optimistisch entgegen.
Christina Bersick schaut den nächsten Monaten vorsichtig optimistisch entgegen.
Foto: VBG/Alexandra Beier

Sind die Kantinen wieder geöffnet? Was ist hier anders als vor der Pandemie?
Bersick:
Unsere Mitarbeiterrestaurants sind wieder geöffnet und bleiben es gemäß Gastro-Konzept bis auf Weiteres. Unsere implementierten Hygienekonzepte bieten einen sehr hohen Schutz für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort. Unter anderem besteht Maskenpflicht, bis sie am Platz sitzen, Speisen werden vorbereitet, Salate nach Wunsch kreiert und Desserts vorportioniert. Besteck wird einzeln ausgegeben. Und mit unserem neuen „Ma(h)l daheim“ können sich die Kolleginnen und Kollegen kulinarisch für den nächsten Homeoffice-Tag versorgen. Einfach Speisen im Mehrwegglas mitnehmen und zu Hause durch Erhitzen schnell selbst zubereiten. Das kommt gut an.

Sie unterstützen Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch mit einem entsprechenden Impfangebot. Wie sind Ihre diesbezüglichen Erfahrungen?
Bersick:
Aktuell bieten wir für alle internen und externen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie bestimmte Familienangehörige eine Booster-Impfung an. Rund 6.500 Personen wurden dabei bereits geimpft. Ein toller Erfolg, wie schon unsere vorherige Impfkampagne zur Erst- und Zweitimpfung: In den drei Betriebsmonaten unserer bundesweit 15 Allianz-Impfzentren haben sich damals über 16.000 Menschen einen Immunschutz gegen eine schwere Corona-Erkrankung verschafft. Knapp 27 Prozent der Belegschaft aller Allianz-Gesellschaften in Deutschland haben sich somit in unseren Impfzentren impfen lassen. So tragen sie und wir als Unternehmen aktiv zur Eindämmung des Coronavirus und zur Überwindung der Pandemie bei. Ohne das Engagement der rund 1.200 freiwilligen Allianz-Helferinnen und -Helfer wäre das nicht möglich gewesen!

Wenn Sie auf das letzte Jahr zurückschauen, was ist Ihr Fazit?
Bersick:
Wir sind sehr zufrieden mit unserem Krisenmanagement im Hinblick auf Covid-19. Wir haben vorausschauend gehandelt, waren gut vorbereitet und konnten schnell auf neue Anforderungen reagieren. Klar gab es auch Herausforderungen. In der Kommunikation müssen wir in einer solch schwierigen Lage vor allem Vertrauen in die Entscheidungen schaffen, die Management und Krisenteam treffen. Hier setzen wir auf kontinuierliche, aktuelle Informationen, Fakten und nachvollziehbare Regelungen. Die Kolleginnen und Kollegen schätzen es, in diesen herausfordernden Zeiten einen starken und vertrauensvollen Arbeitgeber an ihrer Seite zu haben. Das zeigen auch die Ergebnisse der jährlichen Mitarbeiterbefragungen, mit sehr hohen Zustimmungswerten bei diesem Thema. Wir sind sicher, dass wir die Krise gut überstehen und gemeinsam Schritt für Schritt den Weg in eine neue Normalität gehen werden.

Hier lesen Sie den Artikel „Eine Allianz für Sicherheit und Gesundheit“, der Ende 2020 entstanden ist.

Informationen für Unternehmen zur Coronavirus-Pandemie finden Sie unter www.vbg.de/coronavirus.

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