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Frau isst Salat im Büro
Foto: iStock

Betriebliches GesundheitsmanagementSo bleibt Ihre Belegschaft nachhaltig gesund

Mit einem betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) sichern Unternehmen das Wohl ihrer Angestellten. Die VBG zeichnet gelungene Modelle aus und berät, wie sich Gesundheit systematisch sicherstellen lässt.

Obst- und Gemüsewochen, Fußball­turniere, Fahrrad­gruppen und Gesundheits­kurse: Mit Angeboten wie diesen sichert die Hand­werks­kammer in Ost­fries­land das Wohl ihrer Angestellten. Das Ganze hat System, genauer gesagt: ein Betriebliches Gesund­heits­management, kurz BGM. Als erstes Mitglieds­unter­nehmen erhielten die Auricher dafür nun die neue Auszeichnung „Gesundheit mit System“ von der VBG. 

Gesunde Arbeits­bedingungen

Damit möchte die VBG Betrieben einen Anreiz geben, ihre Belegschaft in Eigen­initiative körperlich und geistig fit zu halten. Denn das klappt nicht einfach nebenher: In der Hand­werks­kammer bewertet eine extra dafür eingeteilte Arbeits­gruppe regel­mäßig die Situation der 61 Beschäftigten und erarbeitet anhand der Ergebnisse neue Maßnahmen zum Wohle der Beleg­schaft. Auch die Mit­arbeitenden können sich in Umfragen ein­bringen, Vorschläge machen und Feedback geben. Zu den Angeboten gehören etwa Gesund­heits­news­letter und -checks, Ernährungs­seminare und Rücken­gymnastik. Flexibles Zeit­management verhindert Stress und ermöglicht familien­freundliches Arbeiten.

Das Resultat: Krankheitsquote und Kosten sind gesunken, das Betriebs­klima besserte sich. „Es ist zu spüren, dass das Gesundheits­management hier gelebt und erfolg­reich umgesetzt wird“, lobt VBG-Präventions­leiter Daniel Gruyters. Besonders die Verzahnung mit dem bestehenden Arbeits­schutz findet er gelungen. „Die Angebote werden sowohl von den Lehr­werks­meistern als auch von den Kollegen im Büro sehr gut angenommen“, sagt Haupt­geschäfts­führer Jörg Frerichs von der Hand­werks­kammer. Ein funktionierendes BGM erfordert immer das volle Engagement der Führung.

Betriebliches Gesund­heits­management – wie anfangen?

Firmen, die ebenfalls ein betriebliches Gesundheits­management einführen wollen, finden bei der VBG ausführliche Informationen und können sich von Expertinnen und Experten beraten lassen. Eine einfache Start­hilfe bietet auch der neue Quick-Check: Damit können Betriebe schnell und interaktiv den Stand ihres Gesundheits­managements über­prüfen. Das Beispiel aus Ost­fries­land zeigt auch, dass sich ein BGM nicht nur für große Firmen eignet. An folgenden Schritten können sich Firmen orientieren – für jeden Schritt bietet die VBG Unter­stützung und Beratung:

Schritt 1 – Rahmen­bedingungen schaffen: Zunächst sollte der Weg zu einem BGM bereitet werden: Dazu zählt unter anderem, die Führungs­ebene zu über­zeugen, ein Budget fest­zu­legen, Fach­wissen einzuholen und die Mit­arbeitenden zu informieren.

Schritte 2 und 3 – Bestands­auf­nahme und Aus­wertung: Arbeit­geber sollten ermitteln, wo ihr Betrieb steht. Dies geht etwa in persönlichen Gesprächen, durch eine Analyse der Tätig­keits­profile sowie mithilfe von Statistiken, Workshops, Arbeitsplatzbegehungen und Gesundheitsbefragungen.

Schritte 4 und 5 – Ziele und Maßnahmen festlegen: Aus Basis der Erkenntnisse werden Ziele abgesteckt, die SMART sind: Spezifisch, Messbar, Ausführbar, Relevant, Terminiert. Fachleute wie Betriebsärzte und -ärztinnen, die Personalabteilung und Sicherheitsbeauftragte sollten den Prozess begleiten.

Schritte 6 und 7 – Maßnahmen umsetzen, Erfolgs­kontrolle und Verbesserung: Die drei Eck­pfeiler: Klare Verantwortlichkeiten, ziel­führende Kommunikation und Beteiligung der Führungs­kräfte. Der Fortschritt sollte regel­mäßig kontrolliert werden, am besten mit­hilfe eines Teams, das einen Quer­schnitt des Unter­nehmens bildet. Auch externe Personen (etwa die GMS-Ansprech­personen der VBG) können hier wertvolle Impulse liefern.

Weitere Details zum betrieblichen Gesund­heits­management und aus­führliche Informationen zu jedem Schritt lesen Sie in unserem Leitfaden „GMS – Gesundheit mit System“.

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