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VersicherungsschutzSicher ins Ausland

Im globalen Markt werden Beschäftigte zunehmend weltweit eingesetzt. Damit sie auch in der Ferne ausreichend versichert sind und keine Lücken entstehen, sollte die Versicherungssituation rechtzeitig vor der Abreise organisiert sein.

Wer normalerweise im gemüt­lichen Bad Hersfeld ins Auto steigt, um zur Arbeit zu fahren, dem wird das Gleiche in Bangalore mitunter Schweißausbrüche bescheren. Und das nicht nur wegen des Temperaturunterschieds. Wer beruflich in die Ferne reist, hat mit allerlei Neuem und Ungewohntem zu kämpfen. Fast schon logisch, dass sich unter diesen Bedingungen auch das Risiko für Arbeitsunfälle erhöhen kann. Umso wich­tiger ist es, die Versicherungssituation vorab zu regeln – und die Regeln dafür zu kennen. Die zentrale Frage lautet: Ist der Aufenthalt befristet oder nicht? Eine Übersicht.

Tipp: Wichtige Infos zur Versicherung ins Reise­gepäck!

Der Rückflug ist gebucht

Ob drei Jahre Peking oder vier Wochen New York – wichtiger als die Länge einer Tätigkeit im Ausland ist deren zeitliche Begrenzung. Bei von vornherein befristeten Entsendungen bleibt der deutsche gesetzliche Unfallversicherungsschutz bestehen, wenn zusätzlich folgende Bedingungen erfüllt sind: Das inländische Beschäftigungs­verhältnis darf nicht unterbrochen werden, die Beschäftigten unterliegen weiterhin den Weisungen ihrer deutschen Arbeitgeberinnen oder Arbeitgeber, und sie werden auch von diesen bezahlt. Wie zu Hause in Deutschland umfasst der Versicherungsschutz dann alle unternehmensbezogenen Tätigkeiten und alle damit zusammenhängenden Wege. Rund um die Uhr gilt er somit auch in der Ferne nicht. Stolpert man beim Sightseeing auf der Chinesischen Mauer und bricht sich ein Bein, ist dies ein Freizeit­unfall und somit nicht durch die VBG abgedeckt. Ausnahme: Wer berufsbedingt in Krisen-, Kriegs- oder Katastrophengebieten unter­wegs ist, kann den Gefahren dort nicht immer aus dem Weg gehen. In diesen Fällen kann die Deckung für die Folgen von Naturkatastrophen oder Gewalttaten erweitert werden.

Kein Ende in Sicht

Ist die Rückkehr nicht fix geplant, die Entsendung also zeitlich unbegrenzt, greift der in­ländische Versicherungsschutz nicht. Das gilt ebenfalls, wenn Mitarbeitende ausschließlich für den Einsatz im Ausland angestellt werden und ihr Beschäftigungsverhältnis mit dem inländischen Arbeitgebenden im Moment der Rückkehr endet. In diesen Fällen sollten Unternehmen für ihre Beschäftigten eine Auslandsversicherung bei der VBG abschließen, um eine lückenlose Absicherung zu garantieren. 

O Gott! Und jetzt?

Ist doch etwas passiert, erhalten Versicherte Unterstützung über die durchgehend besetzte

Auslands-Notfall-Hotline: +49 40/51 46-71 71.

Selbstständig on the road

Wer sein eigenes Business ist, benötigt im Inland eine Freiwillige Unternehmerversicherung der VBG. Sie deckt auch Dienst- und Geschäftsreisen in andere Länder ab. Stehen längere Auslands­tätigkeiten an, bestimmt hier ebenfalls die festgelegte beziehungsweise offen gelassene Dauer des Aufenthalts über die Notwendigkeit einer zusätzlichen Versicherung. Die VBG berät Sie gern.

Check, check

Ein sicherer und gesunder Einsatz im Ausland hängt auch von der Vorbereitung ab. Diese vier übergreifenden Themen sollten in der Planung detailliert bewertet werden:

  • Gefährdungen und Belastungen am Einsatzort 
  • Sicherheit vor Ort 
  • Notfälle und Vorgehen 
  • Versicherungsschutz

Ausführliche Checklisten und weitere Infos: www.vbg.de/versicherung-ausland 

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