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VBG PersönlichGlück im Unglück

Arbeitsunfälle können jederzeit passieren – egal, ob Pandemie oder nicht. Bei einem Sturz von der Leiter verunfallte der Werkzeugmacher Klaus Lingnau im März 2020 so schwer, dass er noch heute – Monate später – mit neurologischen Einschränkungen zu kämpfen hat. Trotz der Pandemie konnte er seine Reha schnell beginnen und ist heute auf dem Weg der Besserung.

Schnelle Unterstützung

„An den Sturz selbst kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich weiß nur noch, dass ich mit einer Leiter eine alte Brandschutztür von einem Container holen wollte. Erst im Krankenhaus bin ich wieder aufgewacht und musste sofort operiert werden. Schon wenige Tage nach der Operation hat sich Frau Strathe, meine Reha-Managerin von der VBG, bei mir gemeldet. Wegen der Pandemie war ein persönlicher Kontakt leider nicht möglich. Doch auch am Telefon hat sie mir ausführlich erklärt, wie die Reha ablaufen wird.“ Mirella Strathe hat im Anschluss mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten einen individuellen Reha-Plan erstellt und dafür gesorgt, dass Klaus Lingnau trotz Pandemie einen Platz in einer geeigneten Rehaklinik bekam.

Schwere Verletzungen

Klaus Lingnau aus Bochum hat trotz der Coronavirus-Pandemie seine Reha absolvieren können.

Klaus Lingnau aus Bochum hat trotz der Coronavirus-Pandemie seine Reha absolvieren können.

Foto: VBG/Mika Volkmann

„Ich weiß, dass ich sehr viel Glück im Unglück hatte. Ich bin aus einer Höhe von etwa drei bis vier Metern gestürzt. Ein solcher Sturz kann auch weitaus schwerwiegendere Folgen haben. Ich hätte sogar tot sein können. Nach der Operation des Schädelbasisbruchs hatte ich starke Sehschwierigkeiten. Auch meine anderen Sinne waren und sind bis heute beeinträchtigt. Zudem habe ich seitdem Gedächtnisprobleme. Die gerissene Sehne am Zeigefinger war da noch das geringste Problem. Und dann fragt man sich schon: Wie geht es in diesen Zeiten weiter?“

Erfolgreiche Reha

„Ich hatte noch nie zuvor einen schweren Arbeitsunfall, deshalb war das alles neu für mich. Frau Strathe und natürlich meine Kinder haben sich aber die ganze Zeit über hervorragend um mich gekümmert. Nach sechs Wochen stationärer Reha – sowohl neurologisch als auch physiotherapeutisch – in Bad Oeynhausen geht es mir immer besser. Ich hoffe, so geht es auch weiter, damit ich bald wieder werkeln kann. Bei Frau Strathe bin ich da in den besten Händen.“

Mehr zur Reha: www.vbg.de/reha.

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